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Übersicht über nachweisbare Pflanzenschutzmittel

Der chemische Pflanzenschutz zur Vermeidung von Schädlingsbefall und zur Ertragssicherung ist Bestandteil der modernen Landwirtschaft. Doch auch bei kontrollierter, sachgemäßer Handhabung von Pflanzenschutz-Präparaten, können auf den Produkten Rückstände verbleiben.

SYNLAB Labordienstleistungen

  • Screening-Methode unter Verwendung von GC-MS/MS und LC-MS/MS auf Rückstände von mehr als 600 verschiedenen Pflanzenschutzmitteln
  • Einzelanalytik zu speziellen Pflanzenschutzmittel, die mit dem Screening nicht erfasst werden
  • Erfüllung aller Forderungen der Futtermittelverordnung und der Rückstandshöchstmengen-Verordnung
  • Bewertung der Befunde gemäß Anforderungen der Handelsketten und gesetzlichen Vorgaben
  • Kontrolle Ihrer Produkte nach den Richtwerten des BNN e.V. (Bundesverband Naturkost Naturwaren e.V.)
  • Datenbankeinträge für QS-System, Fruitmonitoring, GMP+, Fresh Point
  • Beratung zum produktspezifischen Analysenumfang
  • Feldbeprobungen bei Vorernteuntersuchungen oder Schadfällen

Zur Sicherung unserer hohen Qualitätsstandards nehmen wir regelmäßig an Laborvergleichsuntersuchungen teil (z. B. QS Qualität und Sicherheit GmbH, FAPAS, BIPEA).

Zur Kontrolle solcher Rückstände bietet die Food GmbH Analysen für die folgenden Substanzen und Substanzgruppen an:

Parameter Bedeutung Empfehlung
Pflanzenschutzmittel-Multimethode Screening auf mehr als 600 Wirkstoffe und Metaboliten geeignet für alle für den Handel bestimmten landwirtschaftlichen Erzeugnisse
Chlormequat, Mepiquat Anwendung vorwiegend als Wachstumsregler ("Halmverkürzer") im Getreideanbau Getreide und Getreideerzeugnisse, einige Wurzelgemüse, Zuchtpilze
Dithiocarbamate Anwendung vorwiegend als Kontakt-Fungizide in der Landwirtschaft Kernobst
Gesamtbromid Rückstand nach Einsatz bromhaltiger Begasungsmittel Blattgemüse in Gewächshäusern
Glyphosat, AMPA Totalherbizid Glyphosat und sein vorwiegendes Abbauprodukt AMPA Getreide und Getreideerzeugnisse, Grundwasser, verschiedene Hülsenfrüchte (Soja, Linsen)
Maleinsäurehydrazid Keimhemmungsmittel bei der Lagerung Kartoffeln und Zwiebeln
Ethephon Nachreifungsmittel bei der Produktion vieler Obst- und Gemüsearten Tomaten, Paprika, Ananas
Organozinn-Verbindungen Diverse Verbindungen mit fungizider oder akarizider Wirkung Zitrusfrüchte
Fosetyl, Phosphonsäure Fungizid Weinbau, Kopfsalat, Gurken, Hopfen, Erdbeeren

Untersuchung einzelner Wirkstoffe oder Pflanzenschutzmittelklassen

Auch die Untersuchung einzelner Wirkstoffe oder Pflanzenschutzmittelklassen ist möglich:

  • Chlor-Insektizide
  • Triazine (Herbizide)
  • Phenylharnstoffe (Herbizide)
  • Sulfonylharnstoffe (Herbizide)
  • Phenoxycarbonsäuren (Herbizide)
  • Phosphororganischen Verbindungen (Nematizide)
  • Pyrethroiden (Insektizide)

Service Plus

Des Weiteren bieten wir die Prüfung auf Desinfektionsmittel, wie Benzalkoniumchlorid (BAC), Didecyldimethylammoniumchlorid (DDAC), Perchlorat und Chlorat an.

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Allergenmanagement – Rückstands- und Reinigungskontrollen in Lebensmittelbetrieben

- Die beste Absicherung gegen Kreuzkontaminationen -

Die Kontamination mit Allergenen ist in der Lebensmittelbranche nach wie vor ein wichtiges Thema. Mit der Lebensmittelinformationsverordnung (EU) 1169/2011 (LIMV) wurde festgelegt, welche Stoffe als allergen gelten und gekennzeichnet werden müssen. Die Kennzeichnung ist für vorverpackte und lose Ware verpflichtend.

Allen Betrieben, die Lebensmittel herstellen, verarbeiten, transportieren, lagern und/oder verkaufen wird daher ein präzises Allergenmanagement empfohlen. Es hilft dabei die wichtigsten Ursachen für den unbeabsichtigten Eintrag von allergieauslösenden Stoffen im Blick zu behalten. Im Fokus stehen dabei:

  • verunreinigte Rohstoffe,
  • Kreuzkontaminationen während der Produktion und
  • die Verpackung und Lagerung.

Ein wichtiger Teil des Allergenmanagements sind deshalb regelmäßige interne Kontrollen und Probenahmen in sensiblen Bereichen. Sie verhindern kontaminierte Produktionschargen und im schlimmsten Fall Produktrückrufe.

Zur Bestimmung der Allergenbelastung können verschiedene Methoden der Probenahme angewendet werden. Möglich sind:

  • Beprobung von Rohstoffen, Zwischenprodukten und Endprodukten

  • Tupfer: direkter Oberflächenabstrich, z.B. in Produktionsanlagen und Maschinen

  • Spülwasser aus Reinigungsvorgängen

Unsere Leistungen für Ihr Allergenmanagement

  1. Wir bieten die Allergenanalytik für alle kennzeichnungspflichtige Allergene an:
    • Glutenhaltiges Getreide

    • Erdnüsse, Schalenfrüchte (Mandel, Haselnuss, Walnuss, Cashew, Pecannuss, Paranuss, Pistazie, Macadamianuss und Queenslandnuss)

  2. Fisch, Weichtiere, Krebstiere

  3. Eier, Milch und Milchprodukte (einschließlich Laktose)

  4. Soja, Sellerie, Senf, Sesamsamen

  5. Schwefeldioxid und Sulfite

  6. Lupine

    Die Proben werden mit hochsensitiven Methoden der Spurenanalyse (ELISA und PCR) untersucht.

  7. Auf Wunsch beraten wir Sie umfassend zur richtigen Probenahme und Probenmenge.
  8. Regelmäßig bieten wir Schulungen und Seminare zum Thema „Allergenmanagement“ an.

Für Ihre Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung! Nutzen Sie dafür einfach unser Kontaktformular oder senden Sie uns eine Email an: Lebensmittel@synlab.com.

Nov 22, 2017 Weiter
Bericht zur Futtermittelüberwachung 2016 belegt eine gute Qualität von Futtermitteln in Deutschland

Fokus in den nächsten Jahren auf Importe aus Drittländern und GVO‘s

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat im September die aktuellen Ergebnisse der Futtermittelüberwachung 2016 ausgewertet. Es wurden 19.060 Inspektionen durchgeführt und 16.223 Futtermittelproben genommen.

Das amtliche Kontrollprogramm erfasst alle Bereiche der Futtermittelkette und umfasst sowohl Inspektionen (Prozesskontrollen) als auch Warenuntersuchungen. Anhand von Ergebnissen aus den vergangenen Jahren werden zudem besonders auffällige Bereiche identifiziert und nachfolgend stärker kontrolliert. Daher sind die veröffentlichen Zahl nicht repräsentativ, und es ist davon auszugehen, dass die Beanstandungsquote über den gesamten Markt deutlich niedriger ist.

Die Beanstandungsquote der gezogenen Proben liegt mit insgesamt 9,7% auf Vorjahresniveau. 5,5% der untersuchten Einzelfuttermittel und 12,4% der untersuchten Mischfuttermittel wiesen Mängel auf. Innerhalb der Kategorie „Mischfuttermittel“ gab es insbesondere Auffälligkeiten bei Mischfuttermitteln für Heimtiere. Hier wurde jede fünfte untersuchte Probe beanstandet. Ähnlich hoch war auch die Beanstandungsquote bei Mineralfuttermitteln (18,2%).

Grund zur Beanstandung gaben u. a. die Gehaltsangaben für Inhaltsstoffe (z. B. Rohasche, Futtermittelzusatzstoffe), die Überschreitung der Höchstgehalte an Spurenelementen und zu einem geringen Teil die mikrobiologische Qualität (Verderb).

Absolute Ausnahmen waren Mängel aufgrund von unzulässigen Stoffen (z.B. tierische Bestandteile), unerwünschten Stoffen (z.B. Pestiziden) oder verbotenen Stoffen (z.B. gebeiztes Getreide).

Im Zuge der Prozesskontrollen in Futtermittelbetrieben wurden im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung der Abweichungen um 3,1% festgestellt (2016: 15,7 %; 2015: 12,6%). Ursache hierfür waren zumeist Fehler im HACCP-gestützten Eigenkontrollsystem und/oder die nicht ordnungsgemäße Erfüllung der Anforderungen und Pflichten an die Futtermittelhygiene (gemäß Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 183/2005).

Das amtliche Futtermittelkontrollprogramm ist jeweils für fünf Jahre ausgelegt und wird risikoorientiert an das aktuelle Geschehen angepasst. Für das neue Programm für die Jahre 2017-2021 sollen u. a. Futtermittelimporte aus Drittländern im Fokus stehen, da diese ein höheres Risiko aufweisen, mit unerwünschten und unzulässigen Stoffen oder Pestizidrückständen kontaminiert zu sein. Außerdem werden in der EU nicht zugelassene gentechnisch veränderte Organismen (GVO) besonders berücksichtigt.

Das komplette Futtermittelmittelkontrollprogramm (2017-2021) finden Sie hier!

Unsere Leistungen im Bereich Futtermittelanalytik

Analytik:

Beratung:

  • Beratung zur Anwendung von Qualitätsmanagementsystemen (z.B. HACCP)
  • Unterstützung bei der Umsetzung von Futtermittelrichtlinien (QS, GMP+, AMA Pastus+)
Oct 30, 2017 Weiter
Trinkwasser – Schulungen für Probenahme nach § 15 TrinkwV 2001 bleiben nach wie vor aktuell

Weiterhin ist die Qualitätssicherung der Probenahme Trinkwasser oberstes Gebot. Auch bei der Probenahme Legionellen spielt die korrekte Durchführung eine große Rolle für das Ergebnis.

SYNLAB Umweltinstitut hat daher seine Schulungsinhalte aktualisiert und bietet für Probenehmer Legionellen und Trinkwasser Grundschulung und Wiederholungsschulung / Auffrischungsschulung an.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Sep 29, 2017 Weiter
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