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Technische Information



Radioaktive Stoffe im Trinkwasser – neuer Leitfaden – bundeseinheitliche Untersuchung

Das Bundesumweltministerium hat am 14. Februar 2017 einen Leitfaden zur Untersuchung und Bewertung von radioaktiven Stoffen im Trinkwasser. Damit steht allen Beteiligten eine wichtige Handlungshilfe zur Verfügung.

Leitfaden zur Untersuchung und Bewertung von radioaktiven Stoffen im Trinkwasser bei der Umsetzung der Trinkwasserverordnung

Radioaktive Stoffe wie Radon-222, Uran-238, Radium-228, etc.. finden erstmals Eingang in die Trinkwasserverordnung seit der dritten Änderung derselben, die im November 2015 in Kraft getreten ist.

Damit sind Anforderungen an den Schutz der Bevölkerung vor radioaktiven Stoffen im Trinkwasser festgelegt.

Die Überarbeitung des Leitfadens aus dem Jahr 2012 ist insbesondere für die von den Neuregelungen betroffenen Wasserversorgern und für die kontrollierenden Behörden eine wichtige Handlungshilfe zur Umsetzung der Anforderungen der Trinkwasserverordnung.

Gerne beraten wir Sie zu den neuen Regelungen und klären mit Ihnen gemeinsam die Fragen zu Probennahme, Probennahmestellen, Unter-suchungsumfang und Untersuchungszyklen.

Wir unterstützen Sie bei der Kommunikation mit den Behörden und bieten Ihnen für Ihren individuellen Fall ein entsprechendes Paket zur Analyse auf radioaktive Stoffe an.

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Bestimmung von Hexabromcyclododecan (HBCD) in Dämmstoffen

Seit 30. September gelten Dämmstoffe, die mehr als 0,1 % des Flammschutzmittels HBCD enthalten als gefährlicher Abfall. Für die fachgerechte Einstufung und Entsorgung dieses Abfalls ist somit die verlässliche Bestimmung des HBCD-Gehaltes Voraussetzung

Die SYNLAB Umweltinstitut GmbH analysiert Dämmstoffe und weitere Materialien mittels akkreditierter Prüfverfahren auf ihren HBCD-Gehalt.

Für ausführliche Informationen zu diesem Thema verweisen wir auf die Veröffentlichung des Umweltbundesamtes (Hintergrund // Juli 2016)

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Neuer Leistungsbereich für GLP-Prüfungen im SYNLAB Umweltinstitut

Die SYNLAB Umweltinstitut GmbH hat am Standort Markkleeberg erfolgreich die GLP-Erstinspektion bestanden. Die amtliche GLP-Bescheinigung wurde im Juli 2016 ausgestellt. Mit dieser amtlichen Zertifizierung können wir zukünftig für alle GLP-pflichtigen Prüfungen der nachfolgenden 3 Prüfkategorien Laborleistungen anbieten:

Prüfkategorie 1:
Prüfungen zur Bestimmung der physikalisch-chemischen Eigenschaften und Gehaltsbestimmungen
physical-chemical testing

Prüfkategorie 4:
Ökotoxikologische Prüfungen zur Bestimmung der Auswirkungen auf aquatische und terrestrische Organismen
environmental toxicity studies on aquatic and terrestrial organisms

Prüfkategorie 5:
Prüfungen zum Verhalten im Boden, im Wasser und in der Luft, Prüfungen zur Bioakkumulation und zur Metabolisierung
studies on behaviour in water, soil and air; bioaccumulation

Alle GLP-Studien werden nach den aktuellen OECD-Guidelines durchgeführt. Diese Prüfungen sind ebenso unter non-GLP Bedingungen realisierbar.

Sie benötigen einen leistungsstarken und qualifizierten Auftragnehmer für Ihr Zulassungsverfahren?­ Gerne unterbreiten wir Ihnen ein attraktives Angebot zur Erbringung dieser Leistungen.

GLP-Bescheinigung

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Landesdirektion Sachsen bestätigt dem Standort Markkleeberg die Übereinstimmung mit GMP für den Bereich der Qualitätskontrolle

Mit Zertifikat der Landesdirektion Sachsen vom 17. Juli 2016 wurde der synlab Umweltinstitut GmbH am Standort Markkleeberg die Übereinstimmung mit GMP für die Qualitätskontrolle von Humanarzneimitteln und Tierarzneimitteln bestätigt. Mit der erfolgreichen Inspektion des neuen Mikrobiologie-Zentrallabors in Markkleeberg konnten erstmals gemeinsame Zertifikate für folgende Bereiche ausgestellt werden:

1.6 Qualitätskontrolle

1.6.2 Mikrobiologische Prüfung nicht steriler Produkte

1.6.3 Chemisch/Physikalisch

Die ausgestellten GMP-Zertifikate umfassen folgende Qualitätskontrolluntersuchungen:

  • mikrobiologische Prüfung nicht steriler Produkte (Ph. Eur. 2.6.12 und 2.6.13)
  • mikrobiologische Prüfung pflanzlicher Arzneimittel zum Einnehmen (Ph. Eur. 2.6.31)
  • Prüfung auf Bakterien-Endotoxine (Ph. Eur. 2.6.14, Gelbildungsmethoden A und B)
  • Mikrobiologische Wertbestimmung von Antibiotika (Ph. Eur. 2.7.2, Diffusionsmethode)
  • Prüfung auf ausreichende Konservierung (Ph. Eur. 5.1.3)
  • Methoden der Physik und der physikalischen Chemie (Ph. Eur. 2.2)
  • Grenzprüfungen und Gehaltsbestimmungsmethoden (Ph. Eur. 2.4 und 2.5)
  • Methoden der pharmazeutischen Technologie (Ph. Eur. 2.9)

GMP-Zertifikat MKB Humanarzneimittel

GMP-Zertifikat_MKB_Tierarzneimittel

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Dritte Verordnung zur Änderung der Trinkwasserverordnung – die Untersuchung radioaktiver Stoffe im Trinkwasser wird nun konkreter

Trinkwasser kann je nach geologischem Untergrund natürliche Radionuklide enthalten. Künstliche Radionuklide gelangen im Zusammenhang mit unkontrollierten Austritten und durch Kernwaffenversuche in die Umwelt.

Grundsätzlich wird davon ausgegangen, dass die Konzentrationen der radioaktiven Stoffe Im Trinkwasser sehr gering sind. Dies zeigen auch die bisher vorliegenden Messprogramme des Bundesamtes für Strahlenforschung BfS.

Um jedoch gewisse Schwankungen zu erfassen, die teilweise die Richtwerte überschreiten und um hieraus entstehende Gesundheitsgefährdungen auszuschließen, werden insbesondere das Vorkommen der natürlichen Radionuklide zukünftig regelmäßig im Trinkwasser erfasst.

Weitere Informationen finden Sie auch unter:

http://www.bfs.de/DE/themen/ion/umwelt/lebensmittel/trinkwasser/trinkwasser.html

Informationspapier Messung radioaktiver Parameter in Trinkwasser

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Erste Ergebnisse zu VUP-Ringversuch „Legionellen in Prozesswässern“

Bereits am 30.09.2015 wurde die VUP-Projektgruppe "Hygiene in Prozesswässern" unter Vorsitz von Herrn Otto Theobald, synlab Umweltinstitut GmbH gegründet. Ziel ist es, bei Prozesswässern mit höherer mikrobiologischer Grundbelastung Faktoren genauer zu untersuchen, die maßgeblichen Einfluss auf den Grad der Wiederfindung von Keimbelastungen (insbes. Legionellen) in Kühlwässern haben.
In einem eigens veranstalteten Ringversuch wurden verschiedene Untersuchungsverfahren getestet und ausgewertet. Die ersten Ergebnisse und weiteren Schritte wurden anlässlich einer Sitzung der Projektgruppe am 04.02.2016 in Gießen diskutiert.

Weitere Informationen unter: http://www.vup.de/artikel.php?typ=I&id=1865

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synlab Umweltinstitut erweitert Leistungsspektrum: Energetische Inspektion an RLT-Anlagen nach §12 EnEV

Zusätzlich zu den bereits seit Jahren etablierten Hygieneinspektionen gemäß VDI 6022 bieten wir seit kurzem auch die Durchführung der energetischen Inspektion nach§ 12 EnEV an.

Nutzen Sie die Synergieeffekte bei gleichzeitiger Beauftragung beider Leistungen. Unsere Fachleute beraten Sie gerne.

Weiter Informationen erhalten Sie hier.

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synlab pharma institute Berlin: Erfolgreiche FDA-Inspektion

Die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA hat das pharma institute Berlin, ein Standort der synlab Umweltinstitut GmbH, vom 25. bis 27. Januar 2016 im Rahmen eines Medikamentenzulassungsverfahrens inspiziert. Die im Auftrag eines bekannten internationalen Pharmaherstellers durchgeführten bioanalytischen Untersuchungen entsprachen zu 100% den Anforderungen der internationalen Richtlinien; es gab keinerlei Beanstandungen.

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Das synlab Lebensmittelinstitut besteht den QS Laborkompetenztest Herbst 2015

Ein Stachelbeerenmus stellte im aktuellen QS Laborkompetenztest eine große Herausforderung für die Rückstandslabore dar. Dabei wurde ein Stachelbeerenmus mit 7 praxisrelevanten Wirkstoffen in einem Konzentrationsbereich von 40 - 250 µg/kg versehen. Wie bereits im Vorjahr wurde auch im aktuellen QS Laborkompetenztest ein besonderes Augenmerk auf Abbauprodukte (im vorliegenden Fall Spirotetramat-BYI08330-ketohydroxy) gelegt. Eine Untersuchung auf Abbauprodukte ist unerlässlich, um eine rechtlich valide Beurteilung fällen zu können. Im Testmaterial B konnten 50 % der Labore alle zugegebenen Wirkstoffe bestimmen und richtig quantifizieren. Unser Labor gehörte zu den erfolgreichen Laboren. Mit diesem Ergebnis beweist unser Labor die Kompetenz in puncto Rückstandsanalytik.

Zertifikat Laborkompetenztest Rueckstandsmonitoring Herbst 2015
Ergebnis Laborkompetenztest Rueckstandsmonitoring Herbst 2015

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Neues BGH Urteil bei Legionellen im Trinkwasser - synlab Umweltinstitut GmbH und synlab tesdelo service GmbH informieren

Wartung von Trinkwasseranlagen zur Vermeidung von Kontaminationen mit Legionellen - wie sehr ist hier der Vermieter gefordert? 

Der BGH hat sich bei einem Krankheitsfall mit Legionellen auch damit beschäftigt (BGH, Urteil v. 6.5.2015, VIII ZR 161/14).

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

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Landesdirektion Sachsen bestätigt erneut die Übereinstimmung mit GMP für den Bereich der mikrobiologischen Qualitätskontrolle

Mit Zertifikat der Landesdirektion Sachsen vom 28. Januar 2015 wurde der synlab Umweltinstitut GmbH am Standort Stollberg erneut die Übereinstimmung mit GMP für die mikrobiologische Qualitätskontrolle von Humanarzneimitteln und Tierarzneimitteln bestätigt.

Die ausgestellten GMP-Zertifikate umfassen folgende Qualitätskontrolluntersuchungen:

  • mikrobiologische Prüfung nicht steriler Produkte (Ph. Eur. 2.6.12 und 2.6.13)
  • mikrobiologische Prüfung pflanzlicher Arzneimittel zum Einnehmen (Ph. Eur. 2.6.31)
  • Prüfung auf Bakterien-Endotoxine (Ph. Eur. 2.6.14, Gelbildungsmethoden A und B)
  • Mikrobiologische Wertbestimmung von Antibiotika (Ph. Eur. 2.7.2, Diffusionsmethode)
  • Prüfung auf ausreichende Konservierung (Ph. Eur. 5.1.3)
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DAkkS erteilt Akkreditierung für den neuen Leistungsbereich ÖKOTOXIKOLOGIE

Mit Bescheid der DAkkS vom 24.11.2014 wurde der Abteilung Ökotoxikologie am Standort Markkleeberg die Akkreditierung gemäß Din EN ISO/IEC 17025:2005 erteilt.

Die Kompetenzbestätigung umfasst folgende Bereiche:

  • Untersuchung von Wässern und Abwasser mit Wasserorganismen und suborganismischen Testverfahren
  • Biologisch-ökologische Gewässeruntersuchungen
  • Ausgewählte mikrobiologische Untersuchungen von Abfällen

Ergänzend dazu wurden auch die Prüfverfahren gemäß FACHMODUL WASSER der LAWA, Teilbereiche 9.1 u. 9.2 (Biologische Verfahren, Biotests) bestätigt.

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Wie gehen Sie bei Überschreitungen des technischen Maßnahmenwertes bei Legionellen vor?

Vorgehensweise

Die bisherigen Untersuchungen im Bereich der Trinkwasserinstallationen zeigen, dass ca. 90% der Proben nicht belastet sind – viele Anlagen sind also ohne auffällige Legionellenwerte und damit auch in einem hygienisch-technisch gutem Zustand.  

Was aber ist, wenn nun doch Überschreitungen des Technischen Maßnahmenwertes aufgetreten sind? Welche Vorgehensweise sieht hier die Verordnung vor? Welche Verpflichtungen ergeben sich für den Betreiber? Diese und weitere Fragen werden hiermit in einer kurzen Übersicht beantwortet. Die Zusammenstellung der wichtigsten Punkte der TrinkwV 2001 und der allgemein anerkannten Regeln der Technik ist hierfür die Grundlage.

Weiter Information finden Sie hier.

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Legionellen im Leitungswasser

Der aktuelle Newsletter des Beratungszentrums für Hygiene (BZH) informiert ausführlich über die neue Prüfpflicht für Haus-Eigentümer

Am 1. November ist die aktualisierte Trinkwasserverordnung in Kraft getreten. Eine der wichtigsten Neuerungen ist Prüfpflicht auf Legionellen. Hauseigentümer und -Verwalter sind künftig für die regelmäßige Untersuchung sämtlicher Anlangen mit zentraler Trinkwassererwärmung verantwortlich.

Eine Fachinformation zu diesem Thema hat jetzt der synlab-Partner BZH (Beratungszentrum für Hygiene) veröffentlicht. Darin werden unter anderem Fragen wie

  • Welche Anlagen sind betroffen?
  • Wie oft muss untersucht werden?
  • Wie muss untersucht werden?
  • Wer darf untersuchen?

und vieles weitere ausführlich behandelt.

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Novellierte Trinkwasserverordnung: Legionellen-Untersuchung

Hauseigentümer, Hausverwaltungen und Genossenschaften sind künftig in der Pflicht, die Trinkwasser-Installation von vermieteten Wohnbereichen auf Legionellen untersuchen zu lassen.

Das sieht eine Änderung der Trinkwasserverordnung vor, die am 1. November 2011 in Kraft tritt.

Damit Sie Ihrer Verantwortung in vollem Umfang gerecht werden können – entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen ein kostengünstiges und sinnvolles Probenkonzept. Als bundesweit tätiger Labordienstleister sind wir immer in Ihrer Nähe.

Das bedeutet: kurze Wege, schnelle Antworten, weniger Kosten.

Die novellierte Trinkwasserverordnung sieht vor:

  • Eine Untersuchungspflicht in Sachen Legionellen (jährliche hygienische Untersuchung der Trinkwasser-Installation)
  • Die Einrichtung geeigneter Probeentnahmestellen
  • Die Bekanntmachung der Verwendung von Aufbereitungsstoffen und jährliche Bereitstellung von Informationsmaterial zur Qualität des Trinkwassers beim Mieter/Verbraucher
  • Die Anzeige des Bestandes einer Großanlage zur Trinkwassererwärmung an das Gesundheitsamt
  • Die Anzeige von Überschreitungen der Grenzwerte oder Mindestanforderungen der Trinkwasserverordnung an das Gesundheitsamt
  • Die Einhaltung der allgemein anerkannten Regeln der Technik bei Planung Bau und Betrieb als Mindeststandard

Wir an Ihrer Seite

Als Vermieter oder Verwalter oder Betreiber einer Wasserversorgungsanlage in Ihrem Objekt sind Sie für diese Aufgaben verantwortlich – wir unterstützen und beraten Sie hierbei gerne.

synlab Umweltinstitut ist ein akkreditiertes Prüf- und Forschungsinstitut. Die regionale Nähe der einzelnen Labore zu unseren Kunden und das bundesweite synlab-Logistiknetz aus Kurierfahrern garantieren eine kurze Anfahrt und zeitnahe Analysen.

Probenahme und Probentransport für Ihr Objekt ermöglichen wir durch Standorte in Ihrer Nähe.

Unsere Leistungen für Sie

Untersuchung nach DVGW Arbeitsblatt W551:

  • Festlegung geeigneter Probeentnahmestellen
  • Probenahme durch zertifizierte Probenehmer nach TrinkwV 2001
  • Mikrobiologische Analyse: Legionellen
  • Chemische Analyse: Schwermetalle, Korrosionsparameter

Begehung der Anlage und Beratung nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik:

  • Kurzdokumentation des Ist-Zustandes, Erstellung des Hygieneplans nach VDI 6023 (Anlage eines Prüfbuches)
  • Empfehlungen gemäß den allgemein anerkannten Regeln der Technik
  • Konzeption und Begleitung von Sanierungen

Die Kosten sind als Betriebskosten nach BetrKV umlagefähig. Gerne erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot.

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EHEC-Nachweis in Gär-Produkten

Neuer Service des synlab Umweltinstituts

Stammt der EHEC-Erreger möglicherweise aus Biogas-Anlagen?

Diese Hypothese wird in den Publikumsmedien diskutiert, seit der Leiter der Agrar- und Veterinär-Akademie Horstmar (Münsterland) eine entsprechende Vermutung geäußert hat.

Das synlab-Umweltinstitut in Tamm (Kreis Ludwigsburg) bietet ab sofort eine Untersuchung des Gär-Substrats in Fermentern auf EHEC-Keime an.

Nachweis EHEC-Erreger in Gärprodukten:

  • Preis auf Anfrage
  • Bearbeitungszeit: Vier Arbeitstage ab Probeneingang im Speziallabor (eine Kühlung beim Probentransport sollte gewährleistet sein).
  • Probenmenge: ca. 500 g (saubere, nicht sterile Probenbehälter).
  • Methode: Bei der Untersuchung von EHEC-Erregern in Gärprodukten wird die gleiche Methode wie bei Lebensmitteln eingesetzt.
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Ethephon in Obst und Gemüse

Ein Pestizid, das im gängigen Analytik-Profil nicht enthalten ist, findet verstärkt im Winter Anwendung.

Ethephon ist ein Wachstumsregulator, der den Reifeprozess bei Obst und Gemüse beschleunigt. Vor allem im Winter macht der Einsatz von Wachstumsregulatoren den Anbau von Gemüse wirtschaftlicher, da die Früchte auch außerhalb der Saison schneller reifen. Der Wachstumsregulator Ethephon ist ein Nervengift, das in hohen Dosen Reizungen der Haut und Schleimhäute auslösen kann. Aus diesem Grund hat der Gesetzgeber zum Schutze des Verbrauchers eine Höchstmenge erlassen. Ethephon kann über die gängige Pestizid-Analytik nicht bestimmt werden. Unser Labor bestimmt Ethephon mit einer akkreditierten Einzelmethode.

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Untersuchung auf Dioxin

Unter dem Begriff Dioxine werden zwei Gruppen von chemisch ähnlichen Verbindungen, die polychlorierten Dibenzodioxine und Dibenzofurane, zusammengefasst. Dioxine entstehen unerwünscht als Nebenprodukt bei der Herstellung von Organochlor-Chemikalien oder als Nebenprodukt bei der Verbrennung.

Dioxine sind hochgiftig, wobei sie sich in der Stärke Ihrer Wirkung unterscheiden. Das am meisten toxische Dioxin ist das 2,3,7,8-Tetrachlor-Dibenzo-p-Dioxin, das auch, nachdem es bei dem Chemieunfall in Seveso im Juli 1976 die Umwelt kontaminierte, als "Seveso-Gift" bezeichnet wird. Eine akute Wirkung von Dioxin ist beim Menschen nur bei sehr hohen Mengen, z. B. durch Vergiftungen zu erwarten. Die Gefahren des Dioxins liegen darin, dass es im Körperfett gespeichert wird, sich dort anreichert und nur sehr langsam eliminiert wird. 2,3,7,8 TCDD ist von der Weltgesundheitsorganisation WHO im Februar 1997 als human­­­kanzerogen (krebserzeugend für den Menschen) eingestuft worden. Vom Menschen werden 90-95 % der Dioxine über die Nahrung aufgenommen. Nahezu zwei Drittel dieser Aufnahme erfolgt über den Verzehr von Fleisch und Milchprodukten. Fische sind zwar - je nach Fettgehalt - höher mit Dioxinen belastet, werden jedoch nur in kleinen Mengen in Deutschland konsumiert. Die Aufnahme über die Atemluft ist im Vergleich zur Nahrung für nicht beruflich exponierte Personen vernachlässigbar gering. Dioxine reichern sich in Lebewesen vor allem in Fettgewebe an und bauen sich nur langsam ab. Die Halbwertszeit des giftigsten Dioxins (2,3,7,8 TCDD) beträgt im Körperfett des Menschen etwa 7 Jahre, das sich am langsamsten abbauende 2,3,4,7,8 Pentachlordibenzofuran ist erst nach fast 20 Jahren zur Hälfte eliminiert.

Aufgrund der hohen Toxizität hat die EU Grenzwerte für Dioxine in Lebensmitteln und Futtermitteln erlassen, um die Verbraucher zu schützen.

Dioxinuntersuchungen erstrecken sich auf:

  • polychlorierten Dibenzodioxine
  • polychlorierten Dibenzofurane
  • dioxinähnliche PCB
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Neuigkeiten & Veranstaltungen

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Allergenmanagement – Rückstands- und Reinigungskontrollen in Lebensmittelbetrieben

- Die beste Absicherung gegen Kreuzkontaminationen -

Die Kontamination mit Allergenen ist in der Lebensmittelbranche nach wie vor ein wichtiges Thema. Mit der Lebensmittelinformationsverordnung (EU) 1169/2011 (LIMV) wurde festgelegt, welche Stoffe als allergen gelten und gekennzeichnet werden müssen. Die Kennzeichnung ist für vorverpackte und lose Ware verpflichtend.

Allen Betrieben, die Lebensmittel herstellen, verarbeiten, transportieren, lagern und/oder verkaufen wird daher ein präzises Allergenmanagement empfohlen. Es hilft dabei die wichtigsten Ursachen für den unbeabsichtigten Eintrag von allergieauslösenden Stoffen im Blick zu behalten. Im Fokus stehen dabei:

  • verunreinigte Rohstoffe,
  • Kreuzkontaminationen während der Produktion und
  • die Verpackung und Lagerung.

Ein wichtiger Teil des Allergenmanagements sind deshalb regelmäßige interne Kontrollen und Probenahmen in sensiblen Bereichen. Sie verhindern kontaminierte Produktionschargen und im schlimmsten Fall Produktrückrufe.

Zur Bestimmung der Allergenbelastung können verschiedene Methoden der Probenahme angewendet werden. Möglich sind:

  • Beprobung von Rohstoffen, Zwischenprodukten und Endprodukten

  • Tupfer: direkter Oberflächenabstrich, z.B. in Produktionsanlagen und Maschinen

  • Spülwasser aus Reinigungsvorgängen

Unsere Leistungen für Ihr Allergenmanagement

  1. Wir bieten die Allergenanalytik für alle kennzeichnungspflichtige Allergene an:
    • Glutenhaltiges Getreide

    • Erdnüsse, Schalenfrüchte (Mandel, Haselnuss, Walnuss, Cashew, Pecannuss, Paranuss, Pistazie, Macadamianuss und Queenslandnuss)

  2. Fisch, Weichtiere, Krebstiere

  3. Eier, Milch und Milchprodukte (einschließlich Laktose)

  4. Soja, Sellerie, Senf, Sesamsamen

  5. Schwefeldioxid und Sulfite

  6. Lupine

    Die Proben werden mit hochsensitiven Methoden der Spurenanalyse (ELISA und PCR) untersucht.

  7. Auf Wunsch beraten wir Sie umfassend zur richtigen Probenahme und Probenmenge.
  8. Regelmäßig bieten wir Schulungen und Seminare zum Thema „Allergenmanagement“ an.

Für Ihre Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung! Nutzen Sie dafür einfach unser Kontaktformular oder senden Sie uns eine Email an: Lebensmittel@synlab.com.

Nov 22, 2017 Weiter
Bericht zur Futtermittelüberwachung 2016 belegt eine gute Qualität von Futtermitteln in Deutschland

Fokus in den nächsten Jahren auf Importe aus Drittländern und GVO‘s

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat im September die aktuellen Ergebnisse der Futtermittelüberwachung 2016 ausgewertet. Es wurden 19.060 Inspektionen durchgeführt und 16.223 Futtermittelproben genommen.

Das amtliche Kontrollprogramm erfasst alle Bereiche der Futtermittelkette und umfasst sowohl Inspektionen (Prozesskontrollen) als auch Warenuntersuchungen. Anhand von Ergebnissen aus den vergangenen Jahren werden zudem besonders auffällige Bereiche identifiziert und nachfolgend stärker kontrolliert. Daher sind die veröffentlichen Zahl nicht repräsentativ, und es ist davon auszugehen, dass die Beanstandungsquote über den gesamten Markt deutlich niedriger ist.

Die Beanstandungsquote der gezogenen Proben liegt mit insgesamt 9,7% auf Vorjahresniveau. 5,5% der untersuchten Einzelfuttermittel und 12,4% der untersuchten Mischfuttermittel wiesen Mängel auf. Innerhalb der Kategorie „Mischfuttermittel“ gab es insbesondere Auffälligkeiten bei Mischfuttermitteln für Heimtiere. Hier wurde jede fünfte untersuchte Probe beanstandet. Ähnlich hoch war auch die Beanstandungsquote bei Mineralfuttermitteln (18,2%).

Grund zur Beanstandung gaben u. a. die Gehaltsangaben für Inhaltsstoffe (z. B. Rohasche, Futtermittelzusatzstoffe), die Überschreitung der Höchstgehalte an Spurenelementen und zu einem geringen Teil die mikrobiologische Qualität (Verderb).

Absolute Ausnahmen waren Mängel aufgrund von unzulässigen Stoffen (z.B. tierische Bestandteile), unerwünschten Stoffen (z.B. Pestiziden) oder verbotenen Stoffen (z.B. gebeiztes Getreide).

Im Zuge der Prozesskontrollen in Futtermittelbetrieben wurden im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung der Abweichungen um 3,1% festgestellt (2016: 15,7 %; 2015: 12,6%). Ursache hierfür waren zumeist Fehler im HACCP-gestützten Eigenkontrollsystem und/oder die nicht ordnungsgemäße Erfüllung der Anforderungen und Pflichten an die Futtermittelhygiene (gemäß Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 183/2005).

Das amtliche Futtermittelkontrollprogramm ist jeweils für fünf Jahre ausgelegt und wird risikoorientiert an das aktuelle Geschehen angepasst. Für das neue Programm für die Jahre 2017-2021 sollen u. a. Futtermittelimporte aus Drittländern im Fokus stehen, da diese ein höheres Risiko aufweisen, mit unerwünschten und unzulässigen Stoffen oder Pestizidrückständen kontaminiert zu sein. Außerdem werden in der EU nicht zugelassene gentechnisch veränderte Organismen (GVO) besonders berücksichtigt.

Das komplette Futtermittelmittelkontrollprogramm (2017-2021) finden Sie hier!

Unsere Leistungen im Bereich Futtermittelanalytik

Analytik:

Beratung:

  • Beratung zur Anwendung von Qualitätsmanagementsystemen (z.B. HACCP)
  • Unterstützung bei der Umsetzung von Futtermittelrichtlinien (QS, GMP+, AMA Pastus+)
Oct 30, 2017 Weiter
Trinkwasser – Schulungen für Probenahme nach § 15 TrinkwV 2001 bleiben nach wie vor aktuell

Weiterhin ist die Qualitätssicherung der Probenahme Trinkwasser oberstes Gebot. Auch bei der Probenahme Legionellen spielt die korrekte Durchführung eine große Rolle für das Ergebnis.

SYNLAB Umweltinstitut hat daher seine Schulungsinhalte aktualisiert und bietet für Probenehmer Legionellen und Trinkwasser Grundschulung und Wiederholungsschulung / Auffrischungsschulung an.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Sep 29, 2017 Weiter
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