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Rückstände und Kontaminanten

Wir führen Untersuchungen von Umweltproben, Lebens- und Futtermitteln durch. Unser Angebot umfasst eine große Bandbreite an Rückständen und Kontaminanten , für die wir Gehaltsbestimmungen durchführen. Dazu gehören unter anderem:

Rückstände

(Reste von Stoffen, die während der Produktion von Lebensmitteln gezielt eingesetzt werden)

  • Pflanzenschutzmittel (mittels Multimethode)
  • Pflanzenschutzmittel (mittels Einzelmethoden)
  • Arzneimittel von veterinärmedizinischen Behandlungen

Kontaminanten

(Verunreinigungen mit Substanzen, die nicht bewusst eingesetzt werden, sondern unabsichtlich ins Lebensmittel gelangen)

  • Mykotoxine durch Schimmelpilzbelastung
  • Dioxine und polychlorierte Biphenyle (PCB)
  • Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)
  • Schwermetalle wie z.B. Blei, Cadmium, Quecksilber oder Arsen
  • Nitrat aus pflanzlichen Rohstoffen
  • Acrylamid aus erhitzten Lebensmitteln
  • Melamin aus belasteten Lebesnmittel- und Futtermittelrohstoffen
  • 3-MCPD / 3-MCPD-Ester aus Veredelungsprozessen
  • Mineralölkohlenwasserstoffe (MOSH/MOAH) aus Verpackungen
  • Rückstände von Lösungsmitteln (z.B. Dichlormethan, n-Hexan)
  • Aromatische Kohlenwasserstoffe wie BTEX bzw. Benzol, Toluol, Ethylbenzol, Xylole und Styrol
  • Leichtflüchtige halogenierte Kohlenwasserstoffe (LHKW)
  • Zinnorganische Verbindungen
  • polybromierte Diphenylether (Flammschutzmittel)
  • polyfluorierte Tenside (PFT) aus Löschschaum
  • chlorierte Naphthaline
  • Chlorbenzen
  • Algentoxine (Microcystine)
  • Nitrat aus pflanzlichen Rohstoffen

Rechtliches

Auszug aus der Verordnung (EWG) Nr. 315/93:

"Kontaminanten sind Stoffe, die Lebensmitteln nicht absichtlich hinzugefügt werden.

Diese Stoffe können jedoch als Rückstand der Gewinnung, Aufmachung, Verpackung, Beförderung oder Lagerung des betreffenden Lebensmittels oder infolge einer Verunreinigung durch die Umwelt in Lebensmitteln vorhanden sein.

Um die negativen Auswirkungen der Kontaminanten auf Lebensmittel zu begrenzen und eventuelle Risiken für die menschliche Gesundheit zu vermeiden, ergreift die Europäische Union (EU) Maßnahmen zur Verringerung des Gehalts an Kontaminanten in Lebensmitteln."

Die Festlegung von Höchstgehalten erfolgt u. a. in den Verordnungen:

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Neuigkeiten & Veranstaltungen

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Pflanzenschutzmittel in Lebensmitteln? – BVL-Bericht zieht ein positives Fazit

Der aktuelle Bericht des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) über „Pflanzenschutzmittelrückstände in Lebensmitteln“ für das Jahr 2016 bestätigt die gute Qualität der Lebensmittel in Deutschland.

In den Bericht gingen die Ergebnisse von knapp 20.000 Lebensmittelproben pflanzlichen und tierischen Ursprungs ein. Davon wurden ca. 6.000 Proben zufällig ausgewählt. Alle anderen Proben wurden risikoorientiert gezogen. Das heißt, Produktgruppen, die in den vergangenen Jahren auffällig häufig mit Pestiziden belastet waren, wurden gezielt beprobt.

Obst und Gemüse wurde am häufigsten untersucht und wiesen im Mittel sehr gute Ergebnisse auf. 33,1% der Proben hatten gar keine quantifizierbaren Rückstände und nur 1,4% der untersuchten Proben wiesen Rückstände auf, die von der Lebensmittelüberwachung auch beanstandet wurden.

Bei häufig verzehrten Lebensmitteln wie Äpfeln, Bananen, Karotten und Kartoffeln wurden wie in den vergangenen Jahren auch kaum oder gar keine Überschreitungen der Rückstandshöchstgehalte festgestellt.

Betrachtet man die Herkunft der untersuchten Proben, traten nur bei 1,7% aller Erzeugnisse aus Deutschland und bei 1,6% aller Erzeugnisse aus den EU-Ländern Grenzwertüberschreitungen auf. Produkte aus Drittländern überschritten mit 6,3% deutlich häufiger die Grenzwerte.

Negativ fielen exotische Obst- und Gemüsesorten, wie Mangos, Grapefruit, Ananas und Paprika, mit Beanstandungsquoten von bis zu 3,4% auf. Aber auch frische Kräuter, wilde Pilze und Johannisbeeren zeigten überdurchschnittliche Beanstandungsquoten zwischen 3,7% und 6,0%.

Die häufigsten Überschreitungen der Rückstandshöchstgehalte wurden bei Kupfer, Fosetyl/Phosphonsäure, Quecksilber und Acetamiprid gefunden.

Rückstände chemischer Verbindungen können nicht nur während der Produktion ins das Lebensmittel gelangen, auch Verarbeitungsschritte wie Wasch- und Desinfektionsvorgänge können zur Kontamination führen. Insbesondere fallen Verbindungen wie Chlorat und Quartäre Ammoniumverbindungen (Didecyldimethyammoniumchlorid (DDAC) und Benzalkoniumchlorid (BAC)) auf.

Die Untersuchungen auf Rückstände und Kontaminanten belegen erwartungsgemäß auch die generell deutlich bessere Rückstandssituation bei Erzeugnissen aus ökologischem Anbau.

Für Fragen zum Nachweis von Rückständen und Kontaminanten in Lebensmitteln stehen Ihnen unsere Experten gern zur Verfügung. Schreiben Sie uns unter: lebensmittel@synlab.com

Die SYNLAB Lebensmittelinstitute bieten Ihnen umfassende Dienstleistungen zum Nachweis von Rückständen und Kontaminanten an:

Rückstände:

  • Pflanzenschutzmittel (mittels Multimethode)

  • Pflanzenschutzmittel (mittels Einzelmethoden), z.B. Glyphosat

  • Arzneimittel von veterinärmedizinischen Behandlungen

  • Lösungsmittelrückstände (z.B. Dichlormethan, n-Hexan)

Kontaminanten:

  • Mykotoxine durch Schimmelpilzbelastung

  • Dioxine und polychlorierte Biphenyle (PCB)

  • Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)

  • Schwermetalle wie z.B. Blei, Cadmium, Quecksilber oder Arsen

  • Nitrat aus pflanzlichen Rohstoffen

  • Acrylamid aus erhitzten Lebensmitteln

  • Melamin aus belasteten Lebensmittel- und Futtermittelrohstoffen

  • 3-MCPD / 3-MCPD-Ester aus Veredelungsprozessen

  • Mineralölkohlenwasserstoffe (MOSH/MOAH) aus Verpackungen

  • Aromatische Kohlenwasserstoffe wie BTEX bzw. Benzol, Toluol, Ethylbenzol, Xylole und Styrol

  • Leichtflüchtige halogenierte Kohlenwasserstoffe (LHKW)

  • Zinnorganische Verbindungen

  • polybromierte Diphenylether (Flammschutzmittel)

  • polyfluorierte Tenside (PFT) aus Löschschaum

  • chlorierte Naphthaline

  • Chlorbenzen

  • Algentoxine (Microcystine)

Unsere Labore arbeiten kontinuierlich an der Weiterentwicklung von analytischen Nachweismethoden. Unser Analysenspektrum ist daher immer auf dem neuesten Stand. Das ermöglicht unseren Kunden schnell und unkompliziert auf aktuelle Geschehnisse reagieren zu können.

 

Jan 22, 2018 | LebensmittelinstitutWeiter
Untersuchung auf Campylobacter spp. ab 01.01.2018 verpflichtend

Ziel: Deutliche Reduzierung der Krankheitsfälle

Kontrolle von Campylobacter spp. auf Geflügelschlachtkörpern

Ab dem 01.01.2018 gilt für Campylobacter spp. ein neues Prozesshygienekriterium von maximal 1000 KBE/g auf Schlachtkörpern von Masthähnchen. Festgelegt wurde dies in der Verordnung (EU) 2017/1495 zur Änderung der Verordnung (EU) 2073/2005.

Das SYNLAB Lebensmittelinstitut Jena prüft die Geflügelschlachtproben gemäß der neuen EU-Verordnung nach EN ISO 10272-2. Unsere Experten beraten Sie auch umfassend zu den Analysenergebnissen.

Mehr dazu erfahren Sie hier.

Dec 14, 2017 | LebensmittelinstitutWeiter
Allergenmanagement – Rückstands- und Reinigungskontrollen in Lebensmittelbetrieben

- Die beste Absicherung gegen Kreuzkontaminationen -

Die Kontamination mit Allergenen ist in der Lebensmittelbranche nach wie vor ein wichtiges Thema. Mit der Lebensmittelinformationsverordnung (EU) 1169/2011 (LIMV) wurde festgelegt, welche Stoffe als allergen gelten und gekennzeichnet werden müssen. Die Kennzeichnung ist für vorverpackte und lose Ware verpflichtend.

Allen Betrieben, die Lebensmittel herstellen, verarbeiten, transportieren, lagern und/oder verkaufen wird daher ein präzises Allergenmanagement empfohlen. Es hilft dabei die wichtigsten Ursachen für den unbeabsichtigten Eintrag von allergieauslösenden Stoffen im Blick zu behalten. Im Fokus stehen dabei:

  • verunreinigte Rohstoffe,
  • Kreuzkontaminationen während der Produktion und
  • die Verpackung und Lagerung.

Ein wichtiger Teil des Allergenmanagements sind deshalb regelmäßige interne Kontrollen und Probenahmen in sensiblen Bereichen. Sie verhindern kontaminierte Produktionschargen und im schlimmsten Fall Produktrückrufe.

Zur Bestimmung der Allergenbelastung können verschiedene Methoden der Probenahme angewendet werden. Möglich sind:

  • Beprobung von Rohstoffen, Zwischenprodukten und Endprodukten

  • Tupfer: direkter Oberflächenabstrich, z.B. in Produktionsanlagen und Maschinen

  • Spülwasser aus Reinigungsvorgängen

Unsere Leistungen für Ihr Allergenmanagement

  1. Wir bieten die Allergenanalytik für alle kennzeichnungspflichtige Allergene an:
    • Glutenhaltiges Getreide

    • Erdnüsse, Schalenfrüchte (Mandel, Haselnuss, Walnuss, Cashew, Pecannuss, Paranuss, Pistazie, Macadamianuss und Queenslandnuss)

  2. Fisch, Weichtiere, Krebstiere

  3. Eier, Milch und Milchprodukte (einschließlich Laktose)

  4. Soja, Sellerie, Senf, Sesamsamen

  5. Schwefeldioxid und Sulfite

  6. Lupine

    Die Proben werden mit hochsensitiven Methoden der Spurenanalyse (ELISA und PCR) untersucht.

  7. Auf Wunsch beraten wir Sie umfassend zur richtigen Probenahme und Probenmenge.
  8. Regelmäßig bieten wir Schulungen und Seminare zum Thema „Allergenmanagement“ an.

Für Ihre Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung! Nutzen Sie dafür einfach unser Kontaktformular oder senden Sie uns eine Email an: Lebensmittel@synlab.com.

Nov 22, 2017 Weiter
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