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Lebensmittel – Schulungskalender für das 2. Halbjahr 2018 veröffentlicht!

Lebensmittel – Schulungskalender für das 2. Halbjahr 2018 veröffentlicht!

SYNLAB Analytics & Services Germany GmbH  hat seine Schulungsinhalte im Bereich Lebensmittel aktualisiert.

Unsere aktuellen Schulungstermine im 2. Halbjahr 2018:

Jena, 26.09.2018: Food Fraud - Was tun gegen Lebensmittelbetrug?

Jena, 23.10.2018: Krisenmanagement - Gut vorbereitet auf den Ernstfall

Jena, 13.11.2018: Lebensmittelkennzeichnung & Lebensmittelrecht

Wir planen bereits jetzt unseren Schulungskalender für 2019. Sie sind an einem Thema interessiert, würden sich aber einen Veranstaltungsort in Ihrer Nähe wünschen? Sprechen Sie uns gerne an unter as.marketing@synlab.com

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Fellbach wird neuer Laborstandort

Fellbach wird neuer Laborstandort

Nach zweijähriger Planungs- und Umbauphase entstand in Fellbach das neue Labor der SYNLAB Analytics & Services Germany GmbH.
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SYNLAB stellt aus: Treffen Sie uns im September auf der DVT Vortragstagung in Berlin und auf dem Deutschen Obst und Gemüse Kongress 2018 in Düsseldorf

SYNLAB stellt aus: Treffen Sie uns im September auf der DVT Vortragstagung in Berlin und auf dem Deutschen Obst und Gemüse Kongress 2018 in Düsseldorf

Weitere Informationen zu unserem Firmenstand ,den jeweiligen Veranstaltern und Themenschwerpunkten erhalten Sie hier.

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Neue EU-Öko-Verordnung beschlossen – gültig ab 01.01.2021

Neue EU-Öko-Verordnung beschlossen – gültig ab 01.01.2021

Zum zweiten Mal seit Inkrafttreten der ersten EU-Öko-Verordnung 1992 wird das Bio-Recht komplett reformiert. Die Verordnung (EU) 2018/848 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 30. Mai 2018 „über die ökologische/biologische Produktion und die Kennzeichnung von ökologischen/biologischen Erzeugnissen sowie zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 834/2007 des Rates“ tritt am 17.06.2018 in Kraft. Sie wird ab dem 01.01.2021 gelten.

Der Gesetzgeber will damit dem starken Zuwachs des Bio-Angebots Rechnung tragen. So sollen künftig z.B. auch für Bioprodukte aus Nicht-EU-Ländern dieselben strengen Standards gelten wie für Bio-Erzeugnisse aus EU-Ländern. Einheitliche Kontrollverfahren innerhalb der EU sollen Bio-Produkte sicherer und nachvollziehbarer für den Verbraucher machen. Der Einsatz von ökologischem Saatgut soll vereinfacht werden und so zu mehr Vielfalt im ökologischen Ackerbau beitragen.

Bis 2021 muss die neue Verordnung aber noch durch nachgelagerte Rechtsakte komplettiert werden. Diese betreffen Regeln, etwa zu Ställen und Ausläufen für Bio-Tiere, den Listen für Bio-Betriebsmittel oder -Lebensmittelzutaten sowie präzise Anforderungen an die Öko-Kontrolle.

Die aktuelle EU-Öko- Verordnung 2018/848 finden Sie hier.

Unsere Experten stehen Ihnen für Fragen zur Analytik von Bio-Produkten gern zur Verfügung. Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an lebensmittel@synlab.com.

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DGHM erweitert die Empfehlungen für Rohwürste um den Parameter STEC/VTEC

DGHM erweitert die Empfehlungen für Rohwürste um den Parameter STEC/VTEC

Im Februar 2018 aktualisierte die Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM) die mikrobiologischen Richt- und Warnwerte. Für Rohwurst wurde erstmalig der Warnwert „nicht nachweisbar in 25g“ für Shigatoxin-produzierende Escherichia coli (STEC) festgelegt. Anwendern dieser Bestimmungen wird somit neuerdings die Untersuchung auf STEC in Rohwürsten nahegelegt. Für roh verzehrtes Rinderhackfleisch wird eine Untersuchung auf STEC bereits länger empfohlen.

Worin liegt der Unterschied zwischen STEC und EHEC?

Bei STEC handelt es sich um bestimmte Stämme des normalerweise harmlosen Darmbakteriums Escherichia coli, die aber durch besondere genetische Voraussetzungen zur Bildung sogenannter Enterotoxine befähigt sind. Diese Giftstoffe heißen „Shiga-like-Toxine 1 und 2“ und können im Verdauungstrakt die Darmblutgefäße schädigen sowie blutigen Durchfall auslösen. Sie sind auch unter der Bezeichnung „Verotoxin 1 und 2“ bekannt – entsprechend werden STEC auch als Verotoxin-produzierende Escherichia coli (VTEC) bezeichnet.

Die hochpathogenen Enterohämorrhagische Escherichia coli (EHEC) unterscheiden sich von anderen STEC/VTEC durch zusätzliche Eigenschaften. Sie können sich beispielsweise an die Zellen der Darmwand anheften und Blutzellen zerstören. Hierdurch kommt es zu Krankheitserscheinungen.

Auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) äußerte sich in einer aktuellen Stellungnahme zu Shigatoxin-bildenden Escherichia coli in Lebensmitteln. Demnach ist die Klassifizierung von STEC-Stämmen durch eine genaue molekularbiologische Charakterisierung möglich. Jedoch ist es aufgrund der Ergebnisse nicht möglich, eine eindeutige Vorhersage zum pathogenen Potential der Bakterien zu machen. Daher sollte jeder STEC-Fund als potenziell krankheitserregend behandelt werden.

Welche Übertragungswege gibt es für STEC und EHEC?

STEC treten vor allem im Darmtrakt von Rindern auf, können aber auch bei anderen Wiederkäuern, darunter Wild, nachgewiesen werden. Neuere Veröffentlichungen deuten zudem auf eine weite Verbreitung von STEC in Schweinebeständen hin. Hauptübertragungsweg bei erwachsenen Personen sind daher kontaminierte Nahrungsmittel. Auch bei korrekter hygienischer Gewinnung von rohen Lebensmitteln tierischen Ursprungs kann eine Übertragung der Erreger nicht ausgeschlossen werden. Als Risikoprodukte für lebensmittelbezogene EHEC-Erkrankungen gelten insbesondere Rohmilch und Rohmilchprodukte, rohe Fleischerzeugnisse sowie roh verzehrtes Hackfleisch. Aber auch Lebensmittel pflanzlichen Ursprungs (z. B. Gemüse, Sprossen, nicht pasteurisierter Saft) können über den Dung landwirtschaftlicher Nutztiere oder über verunreinigtes Wasser mit STEC/VTEC/EHEC kontaminiert sein.

Zusätzliche Übertragungswege sind die Schmierinfektion bei Kontakt mit befallenen Tieren (insbesondere bei Kleinkindern) und eine Übertragung zwischen Personen (bei bestehenden Vorerkrankungen).

STEC-Schnellanalytik bei SYNLAB

Die SYNLAB Analytics & Services Germany GmbH ermöglicht die Untersuchung von Lebensmittelproben auf STEC entsprechend DIN CEN ISO/TS 13136. Das hierbei verwendete PCR-Verfahren kann innerhalb 24h Aufschluss darüber liefern, ob genetisches Material von STEC-Keimen in der Untersuchungsprobe vorliegt. Dies erfolgt durch den Nachweis der stx-Gene (verantwortlich für die Bildung der Shiga-like-Toxine 1 und 2).

Bei Bedarf kann nachfolgend eine zusätzliche PCR-Untersuchung auf die Gene eae und hlyA beauftragt werden. Diese Gene sind Marker für die Pathogenität eines STEC-Stammes. Ein Positivbefund sowohl für stx als auch für eae spricht für das Vorliegen eines EHEC-Stammes.

Es wird darauf hingewiesen, dass STEC-positive Befunde z. B. in Rohwürsten einer Labormeldepflicht nach § 44 Abs. 4a LFGB unterliegen.

Kontakt:

Ihre Fragen zum Thema beantworten Ihnen gern unsere Experten aus dem Bereich Mikrobiologie.

E-Mail: lebensmittel@synlab.com
 

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Senkung des Acrylamidgehaltes in Lebensmitteln: Minimierungsmaßnahmen und Richtwerte festgelegt

Senkung des Acrylamidgehaltes in Lebensmitteln: Minimierungsmaßnahmen und Richtwerte festgelegt

EU-Verordnung 2017/2158 gilt ab 11. April 2018

Am 20. November 2017 wurde die neue EU-Verordnung 2017/2158 „zur Festlegung von Minimierungsmaßnahmen und Richtwerten zur Senkung des Acrylamidgehaltes in Lebensmitteln“ veröffentlicht. Ab dem 11. April 2018 gilt sie in allen Mitgliedsstaaten. Sie verankert das Acrylamidmanagement im europäischen Hygienerecht und umfasst:

  • Richtwerte für Acrylamid in bestimmten Produkten (Fortschreibung der Richtwerte aus Empfehlung der Kommission 2013/647/EU, durchschnittliche Absenkung um 25%)
  • Maßnahmen zur Minimierung von Acrylamid in kritischen Produktgruppen
  • Untersuchungspflicht auf Acrylamid in kritischen Produktgruppen

Es wird anerkannt, dass sich die Bildung der Prozesskontaminante Acrylamid nicht vollständig vermeiden lässt. Jedoch verpflichtet die neue EU-Verordnung Lebensmittelunternehmer dazu, im Rahmen der guten Herstellungspraxis - entsprechend dem ALARA-Prinzip – Acrylamidgehalte auf ein möglichst niedriges Niveau abzusenken (ALARA: „As Low As Reasonably Achievable“, deutsch so niedrig wie vernünftigerweise erreichbar).

Die Kommission wird die Richtwerte regelmäßig prüfen und gegebenenfalls weiter reduzieren.

Welche Produkte sind betroffen?

Acrylamid wird während der Lebensmittelverarbeitung aus der Aminosäure Asparagin und reduzierenden Zuckern (Fructose und Glucose) bei höheren Temperaturen (ab 120 °C und besonders über 170 °C) und geringer Feuchtigkeit gebildet.

Unter die Bestimmungen der Verordnung 2017/2158 (Richtwerte und Minimierungsmaßnahmen) fallen Hersteller besonders kritischer Produktgruppen:

  • Kartoffel- und Kartoffelteigprodukte, wie Pommes frites, Chips, Snacks, Cracker
  • Brot
  • Frühstückscerealien
  • Feine Backwaren
  • Kaffeeprodukte und Kaffeemittel
  • Nahrung für Säuglinge und Kleinkinder (Beikost)

Untersuchungspflicht auf Acrylamid

Lebensmittelunternehmen sind dafür verantwortlich ausreichend Daten zur Verfügung zu stellen, die eine Bewertung des Acrylamidgehaltes einer Produktart ermöglichen. Darüber hinaus muss aus den Daten hervorgehen, mit welcher Wahrscheinlichkeit die Produktart den Richtwert überschreiten könnte.

Für die repräsentative Probenahme und die Beauftragung der Analyse in einem geeigneten Labor sind die Lebensmittelunternehmer selbst verantwortlich. Die Verordnung legt dabei die genauen Leistungskriterien fest, die das beauftragte Labor erfüllen muss.

Erzeugnisse mit einem bekannten und gut kontrollierbaren Acrylamidgehalt müssen mindestens einmal jährlich beprobt werden. Bei allen anderen Erzeugnissen, die das Potential zur Überschreitung des Richtwertes haben, sind kürzere Abstände erforderlich.

Maßnahmen zur Minimierung des Acrylamidgehalts

Im Anhang I der EU-Verordnung 2017/2158 werden detaillierte produktspezifische Maßnahmen zur Senkung des Acrylamidgehaltes im fertigen Lebensmittel beschrieben. Diese umfassen:

  • Auswahl der verwendeten Rohstoffe (möglichst geringer Gehalt der Acrylamid-Vorstufen Asparagin und reduzierende Zucker (Fructose und Glucose))
  • landwirtschaftliche Erzeugung, Lagerung und Transport der Rohstoffe (insb. Kartoffeln)
  • Rezeptur und Prozessdesign (z.B. Senkung der Verarbeitungstemperatur, Senkung des pH-Wertes, Verwendung von Asparaginase, Ersatz von Ammoniumbicarbonat als Backtriebmittel)
  • Verarbeitung und Zubereitung

Im Falle von Pommes frites und ähnlichen Produkten, die erst vor dem Verzehr erhitzt werden, muss der Lebensmittelunternehmer dem Endverwender zusätzlich Informationen zur Vermeidung von Acrylamid an passender Stelle zur Verfügung stellen.

Für Lebensmittelproduzenten, die auch als Einzelhändler tätig sind und/oder lediglich den örtlichen Einzelhandel direkt beliefern (meist Kleinunternehmer), gelten weniger strenge Anforderungen (Anhang II der Verordnung 2017/2158).

Richtwerte für Acrylamid in Lebensmitteln

Die Richtwerte orientieren sich an den Untersuchungsergebnissen für Acrylamid in Lebensmitteln im Rahmen von Monitoring-Programmen. Durch das dynamische Minimierungskonzept konnten in Deutschland zwischen 2002 und 2010 die Acrylamidgehalte in Lebensmitteln deutlich gesenkt werden.

2013 wurde eine Empfehlung der Europäischen Kommission zur Untersuchung des Acrylamidgehaltes in Lebensmitteln veröffentlicht. Nach den darin enthaltenen Richtwerten wurden die Messergebnisse unseres Labors in unseren Prüfberichten bisher bewertet. Mit dem 11. April 2018 werden nun die niedrigeren Richtwerte der neuen VO (EU) 2017/2158 zu Grunde gelegt.

Die aktuelle Richtwerte-Tabelle finden hier zum Download.

Falls die Richtwerte überschritten werden, müssen die Unternehmen Herstellungsverfahren und Kontrollen entsprechend der in den Anhängen I und II genannten Maßnahmen überprüfen und ggf. anpassen.

Einschätzung der gesundheitlichen Auswirkung von Acrylamid

Tierversuche zeigen, dass Acrylamid und sein Metabolit Glycidamid die DNA schädigen und Krebs verursachen können. Studien, die den Zusammenhang zwischen der ernährungsbedingten Acrylamid-Aufnahme und einer möglichen Krebserkrankung beim Menschen untersucht haben, sind momentan nur begrenzt verfügbar und nicht eindeutig.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) veröffentlichte im Juni 2015 zu Acrylamid in Lebensmitteln eine umfangreiche Risikobewertung und bestätigte eine frühere Einschätzung, dass Acrylamid das Krebsrisiko für Verbraucher aller Altersgruppen potentiell erhöht. Hingegen wurden mögliche andere schädliche Auswirkungen von Acrylamid, z.B. auf das Nervensystem, die prä- und postnatale Entwicklung sowie die männliche Fortpflanzung wurden als wenig bedenklich eingestuft. Die Europäische Kommission schließt sich der Bewertung der EFSA an und sieht den gegenwärtigen Grad der Acrylamid-Aufnahme durch die Nahrung als bedenklich an.

Eine weitere Absenkung der Gehalte von Acrylamid in Lebensmitteln wird daher europaweit angestrebt. Insbesondere sollen Verbraucher für Maßnahmen zur Minimierung von Acrylamid bei der häuslichen Zubereitung sensibilisiert werden („Vergolden statt Verkohlen“).

Weiterführende Links zu Acrylamid

Dienstleistungsangebot SYNLAB

  • Bestimmung von Acrylamid in Lebensmitteln mit aktueller Methodik und gemäß der EU-verordnung 2017/2158
  • Bestimmung von Acrylamid in Lebensmitteln mit besonders niedriger Bestimmungsgrenze (10µg/kg)
  • Quantifizierung von reduzierenden Zuckern und Asparagin in Ausgangsprodukten (z.B. Kartoffeln)

Kontakt

lebensmittel@synlab.com

 

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Umfirmierung der SYNLAB Umweltinstitut GmbH

Umfirmierung der SYNLAB Umweltinstitut GmbH

Der Zusammenschluss des bisherigen SYNLAB Geschäftsbereiches Environmental Diagnostics und der ALcontrol Group im Juli 2017 führte zur Gründung einer neuen Geschäftseinheit mit der Bezeichnung Analytics & Services. Gemeinsam bieten wir Dienstleistungen in den Segmenten Environment, Food, Hygiene, Pharma und Products an.

Ab sofort präsentieren wir uns mit dem neuem Firmennamen SYNLAB Analytics & Services Germany GmbH.

Bitte lesen sie dazu auch den Kundenbrief.

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Die wichtigsten Änderungen der neuen Trinkwasserverordnung zusammengefasst

Die wichtigsten Änderungen der neuen Trinkwasserverordnung zusammengefasst

Mit der Veröffentlichung am 8.1.2018 und dem Inkrafttreten der Trinkwasserverordnung am 9.1.2018 hat das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) die geänderten Anhänge II und III der EG-Trinkwasserrichtlinie in deutsches Recht umgesetzt.

Eine wesentliche Neuerung bildet die Einführung einer so genannten „Risikobewertungsbasierten Anpassung der Probennahmeplanung (RAP)“. Auf dieser Grundlage können Trinkwasserversorger in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt eine Anpassung des Untersuchungsumfanges und der Untersuchungshäufigkeit vornehmen. Zwingende Grundlage hierfür ist eine ausführliche, fundierte und nachvollziehbare Risikobewertung, die der Trinkwasserversorger vorlegen muss. Alle Parteien gewinnen dadurch mehr Flexibilität, mit der sie die vorgeschriebenen Untersuchungen besser an die Gegebenheiten vor Ort anpassen können.

Die Trinkwasserverordnung enthält nun auch zum ersten Mal ein Verbot für die Einbringung von Gegenständen oder Verfahren in das Roh- oder Trinkwasser, die nicht der Trinkwasserversorgung dienen. Hierdurch werden hygienische Verschlechterungen des Trinkwassers durch z.B. die Verlegung von Breitbandkabel für schnelles Internet in Trinkwasserleitungen verhindert.

Eine weitere Neuerung ist die Verpflichtung für Untersuchungsstellen, die Überschreitung des technischen Maßnahmenwertes für Legionella spec. an das zuständige Gesundheitsamt zu melden.

Eine detaillierte Aufstellung wichtiger Änderungen haben wir für Sie hier zusammengestellt.

Leistungen der SYNLAB Labore

  • Unser Wasser-Komplettangebot: Probenahme, Laboruntersuchung, Ergebnisauswertung

    Unsere Mitarbeiter kümmern sich um die korrekte Probenahme und den Transport der Probe zu einem unserer akkreditierten Laborstandorte. Auf Wunsch übernehmen wir auch die Kommunikation mit dem zuständigen Gesundheitsamt.

    Unsere Labore erfüllen alle Anforderungen des §15 Abs. 4 der Trinkwasserverordnung.

  • Umfassendes Analytikangebot zur Bestimmung verschiedener Parameter in Wasser:
    -mikrobiologische Parameter
    -chemische und chemisch-physikalische Parameter
    -Schadstoffanalyse im Spurenbereich (u. a. Pflanzenschutzmittel, hormonaktive Verbindungen)
     
  • Beratung zur Vermeidung von Schadensfällen

Ansprechpartner
hygiene@synlab.com

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EFSA warnt vor zunehmenden Listeria-Infektionen bei gefährdeten Gruppen durch verzehrfertige Lebensmittel

EFSA warnt vor zunehmenden Listeria-Infektionen bei gefährdeten Gruppen durch verzehrfertige Lebensmittel

Am 24. Januar 2018 veröffentlichte die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) ihr Gutachten zur Kontamination von verzehrfertigen Lebensmitteln mit Listeria monocytogenes und dem damit verbundenen Risiko für die Gesundheit der Bevölkerung in der EU.

Weiter Informationen erhalten Sie hier.

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Pflanzenschutzmittel in Lebensmitteln? – BVL-Bericht zieht ein positives Fazit

Pflanzenschutzmittel in Lebensmitteln? – BVL-Bericht zieht ein positives Fazit

Der aktuelle Bericht des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) über „Pflanzenschutzmittelrückstände in Lebensmitteln“ für das Jahr 2016 bestätigt die gute Qualität der Lebensmittel in Deutschland.

In den Bericht gingen die Ergebnisse von knapp 20.000 Lebensmittelproben pflanzlichen und tierischen Ursprungs ein. Davon wurden ca. 6.000 Proben zufällig ausgewählt. Alle anderen Proben wurden risikoorientiert gezogen. Das heißt, Produktgruppen, die in den vergangenen Jahren auffällig häufig mit Pestiziden belastet waren, wurden gezielt beprobt.

Obst und Gemüse wurde am häufigsten untersucht und wiesen im Mittel sehr gute Ergebnisse auf. 33,1% der Proben hatten gar keine quantifizierbaren Rückstände und nur 1,4% der untersuchten Proben wiesen Rückstände auf, die von der Lebensmittelüberwachung auch beanstandet wurden.

Bei häufig verzehrten Lebensmitteln wie Äpfeln, Bananen, Karotten und Kartoffeln wurden wie in den vergangenen Jahren auch kaum oder gar keine Überschreitungen der Rückstandshöchstgehalte festgestellt.

Betrachtet man die Herkunft der untersuchten Proben, traten nur bei 1,7% aller Erzeugnisse aus Deutschland und bei 1,6% aller Erzeugnisse aus den EU-Ländern Grenzwertüberschreitungen auf. Produkte aus Drittländern überschritten mit 6,3% deutlich häufiger die Grenzwerte.

Negativ fielen exotische Obst- und Gemüsesorten, wie Mangos, Grapefruit, Ananas und Paprika, mit Beanstandungsquoten von bis zu 3,4% auf. Aber auch frische Kräuter, wilde Pilze und Johannisbeeren zeigten überdurchschnittliche Beanstandungsquoten zwischen 3,7% und 6,0%.

Die häufigsten Überschreitungen der Rückstandshöchstgehalte wurden bei Kupfer, Fosetyl/Phosphonsäure, Quecksilber und Acetamiprid gefunden.

Rückstände chemischer Verbindungen können nicht nur während der Produktion ins das Lebensmittel gelangen, auch Verarbeitungsschritte wie Wasch- und Desinfektionsvorgänge können zur Kontamination führen. Insbesondere fallen Verbindungen wie Chlorat und Quartäre Ammoniumverbindungen (Didecyldimethyammoniumchlorid (DDAC) und Benzalkoniumchlorid (BAC)) auf.

Die Untersuchungen auf Rückstände und Kontaminanten belegen erwartungsgemäß auch die generell deutlich bessere Rückstandssituation bei Erzeugnissen aus ökologischem Anbau.

Für Fragen zum Nachweis von Rückständen und Kontaminanten in Lebensmitteln stehen Ihnen unsere Experten gern zur Verfügung. Schreiben Sie uns unter: lebensmittel@synlab.com

Die SYNLAB Lebensmittelinstitute bieten Ihnen umfassende Dienstleistungen zum Nachweis von Rückständen und Kontaminanten an:

Rückstände:

  • Pflanzenschutzmittel (mittels Multimethode)

  • Pflanzenschutzmittel (mittels Einzelmethoden), z.B. Glyphosat

  • Arzneimittel von veterinärmedizinischen Behandlungen

  • Lösungsmittelrückstände (z.B. Dichlormethan, n-Hexan)

Kontaminanten:

  • Mykotoxine durch Schimmelpilzbelastung

  • Dioxine und polychlorierte Biphenyle (PCB)

  • Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)

  • Schwermetalle wie z.B. Blei, Cadmium, Quecksilber oder Arsen

  • Nitrat aus pflanzlichen Rohstoffen

  • Acrylamid aus erhitzten Lebensmitteln

  • Melamin aus belasteten Lebensmittel- und Futtermittelrohstoffen

  • 3-MCPD / 3-MCPD-Ester aus Veredelungsprozessen

  • Mineralölkohlenwasserstoffe (MOSH/MOAH) aus Verpackungen

  • Aromatische Kohlenwasserstoffe wie BTEX bzw. Benzol, Toluol, Ethylbenzol, Xylole und Styrol

  • Leichtflüchtige halogenierte Kohlenwasserstoffe (LHKW)

  • Zinnorganische Verbindungen

  • polybromierte Diphenylether (Flammschutzmittel)

  • polyfluorierte Tenside (PFT) aus Löschschaum

  • chlorierte Naphthaline

  • Chlorbenzen

  • Algentoxine (Microcystine)

Unsere Labore arbeiten kontinuierlich an der Weiterentwicklung von analytischen Nachweismethoden. Unser Analysenspektrum ist daher immer auf dem neuesten Stand. Das ermöglicht unseren Kunden schnell und unkompliziert auf aktuelle Geschehnisse reagieren zu können.

 

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Untersuchung auf Campylobacter spp. ab 01.01.2018 verpflichtend

Untersuchung auf Campylobacter spp. ab 01.01.2018 verpflichtend

Ziel: Deutliche Reduzierung der Krankheitsfälle

Kontrolle von Campylobacter spp. auf Geflügelschlachtkörpern

Ab dem 01.01.2018 gilt für Campylobacter spp. ein neues Prozesshygienekriterium von maximal 1000 KBE/g auf Schlachtkörpern von Masthähnchen. Festgelegt wurde dies in der Verordnung (EU) 2017/1495 zur Änderung der Verordnung (EU) 2073/2005.

Das SYNLAB Lebensmittelinstitut Jena prüft die Geflügelschlachtproben gemäß der neuen EU-Verordnung nach EN ISO 10272-2. Unsere Experten beraten Sie auch umfassend zu den Analysenergebnissen.

Mehr dazu erfahren Sie hier.

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Allergenmanagement – Rückstands- und Reinigungskontrollen in Lebensmittelbetrieben

Allergenmanagement – Rückstands- und Reinigungskontrollen in Lebensmittelbetrieben

- Die beste Absicherung gegen Kreuzkontaminationen -

Die Kontamination mit Allergenen ist in der Lebensmittelbranche nach wie vor ein wichtiges Thema. Mit der Lebensmittelinformationsverordnung (EU) 1169/2011 (LIMV) wurde festgelegt, welche Stoffe als allergen gelten und gekennzeichnet werden müssen. Die Kennzeichnung ist für vorverpackte und lose Ware verpflichtend.

Allen Betrieben, die Lebensmittel herstellen, verarbeiten, transportieren, lagern und/oder verkaufen wird daher ein präzises Allergenmanagement empfohlen. Es hilft dabei die wichtigsten Ursachen für den unbeabsichtigten Eintrag von allergieauslösenden Stoffen im Blick zu behalten. Im Fokus stehen dabei:

  • verunreinigte Rohstoffe,
  • Kreuzkontaminationen während der Produktion und
  • die Verpackung und Lagerung.

Ein wichtiger Teil des Allergenmanagements sind deshalb regelmäßige interne Kontrollen und Probenahmen in sensiblen Bereichen. Sie verhindern kontaminierte Produktionschargen und im schlimmsten Fall Produktrückrufe.

Zur Bestimmung der Allergenbelastung können verschiedene Methoden der Probenahme angewendet werden. Möglich sind:

  • Beprobung von Rohstoffen, Zwischenprodukten und Endprodukten

  • Tupfer: direkter Oberflächenabstrich, z.B. in Produktionsanlagen und Maschinen

  • Spülwasser aus Reinigungsvorgängen

Unsere Leistungen für Ihr Allergenmanagement

  1. Wir bieten die Allergenanalytik für alle kennzeichnungspflichtige Allergene an:
    • Glutenhaltiges Getreide

    • Erdnüsse, Schalenfrüchte (Mandel, Haselnuss, Walnuss, Cashew, Pecannuss, Paranuss, Pistazie, Macadamianuss und Queenslandnuss)

  2. Fisch, Weichtiere, Krebstiere

  3. Eier, Milch und Milchprodukte (einschließlich Laktose)

  4. Soja, Sellerie, Senf, Sesamsamen

  5. Schwefeldioxid und Sulfite

  6. Lupine

    Die Proben werden mit hochsensitiven Methoden der Spurenanalyse (ELISA und PCR) untersucht.

  7. Auf Wunsch beraten wir Sie umfassend zur richtigen Probenahme und Probenmenge.
  8. Regelmäßig bieten wir Schulungen und Seminare zum Thema „Allergenmanagement“ an.

Für Ihre Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung! Nutzen Sie dafür einfach unser Kontaktformular oder senden Sie uns eine Email an: Lebensmittel@synlab.com.

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Bericht zur Futtermittelüberwachung 2016 belegt eine gute Qualität von Futtermitteln in Deutschland

Bericht zur Futtermittelüberwachung 2016 belegt eine gute Qualität von Futtermitteln in Deutschland

Fokus in den nächsten Jahren auf Importe aus Drittländern und GVO‘s

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat im September die aktuellen Ergebnisse der Futtermittelüberwachung 2016 ausgewertet. Es wurden 19.060 Inspektionen durchgeführt und 16.223 Futtermittelproben genommen.

Das amtliche Kontrollprogramm erfasst alle Bereiche der Futtermittelkette und umfasst sowohl Inspektionen (Prozesskontrollen) als auch Warenuntersuchungen. Anhand von Ergebnissen aus den vergangenen Jahren werden zudem besonders auffällige Bereiche identifiziert und nachfolgend stärker kontrolliert. Daher sind die veröffentlichen Zahl nicht repräsentativ, und es ist davon auszugehen, dass die Beanstandungsquote über den gesamten Markt deutlich niedriger ist.

Die Beanstandungsquote der gezogenen Proben liegt mit insgesamt 9,7% auf Vorjahresniveau. 5,5% der untersuchten Einzelfuttermittel und 12,4% der untersuchten Mischfuttermittel wiesen Mängel auf. Innerhalb der Kategorie „Mischfuttermittel“ gab es insbesondere Auffälligkeiten bei Mischfuttermitteln für Heimtiere. Hier wurde jede fünfte untersuchte Probe beanstandet. Ähnlich hoch war auch die Beanstandungsquote bei Mineralfuttermitteln (18,2%).

Grund zur Beanstandung gaben u. a. die Gehaltsangaben für Inhaltsstoffe (z. B. Rohasche, Futtermittelzusatzstoffe), die Überschreitung der Höchstgehalte an Spurenelementen und zu einem geringen Teil die mikrobiologische Qualität (Verderb).

Absolute Ausnahmen waren Mängel aufgrund von unzulässigen Stoffen (z.B. tierische Bestandteile), unerwünschten Stoffen (z.B. Pestiziden) oder verbotenen Stoffen (z.B. gebeiztes Getreide).

Im Zuge der Prozesskontrollen in Futtermittelbetrieben wurden im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung der Abweichungen um 3,1% festgestellt (2016: 15,7 %; 2015: 12,6%). Ursache hierfür waren zumeist Fehler im HACCP-gestützten Eigenkontrollsystem und/oder die nicht ordnungsgemäße Erfüllung der Anforderungen und Pflichten an die Futtermittelhygiene (gemäß Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 183/2005).

Das amtliche Futtermittelkontrollprogramm ist jeweils für fünf Jahre ausgelegt und wird risikoorientiert an das aktuelle Geschehen angepasst. Für das neue Programm für die Jahre 2017-2021 sollen u. a. Futtermittelimporte aus Drittländern im Fokus stehen, da diese ein höheres Risiko aufweisen, mit unerwünschten und unzulässigen Stoffen oder Pestizidrückständen kontaminiert zu sein. Außerdem werden in der EU nicht zugelassene gentechnisch veränderte Organismen (GVO) besonders berücksichtigt.

Das komplette Futtermittelmittelkontrollprogramm (2017-2021) finden Sie hier!

Unsere Leistungen im Bereich Futtermittelanalytik

Analytik:

Beratung:

  • Beratung zur Anwendung von Qualitätsmanagementsystemen (z.B. HACCP)
  • Unterstützung bei der Umsetzung von Futtermittelrichtlinien (QS, GMP+, AMA Pastus+)
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SYNLAB Lebensmittelinstitut erweitert internationale Präsenz mit neuen Standorten in den Niederlanden, Schweden und England

SYNLAB Lebensmittelinstitut erweitert internationale Präsenz mit neuen Standorten in den Niederlanden, Schweden und England

Mit Übernahme der Firmen ALcontrol Laboratories und Geneius Laboratories durch die SYNLAB-Gruppe ist das SYNLAB Lebensmittelinstitut nun auch in den Niederlanden, Skandinavien und England vertreten, u.a. an folgenden Hauptstandorten:

  • Oosterhout (Niederlande)
  • Linköping (Schweden)
  • Cramlington (England)

Alle Standorte bieten ein umfassendes Angebot an Lebensmittelanalysen an, die an die individuellen Anforderungen unserer Kunden angepasst werden können. Darüber hinaus profitieren unsere Kunden vor allem auch von einem flächendeckenden Netzwerk zur sachgerechten Entnahme bzw.  Abholung von Lebensmittelproben in den Niederlanden, Belgien, Skandinavien und Großbritannien.

Sind Sie bereits in diesen Regionen aktiv oder planen Sie den Markteintritt? Sprechen Sie uns an!

Kontakt: Lebensmittel@synlab.com

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VDI 2047 – Schulungen jetzt unter besonderer Berücksichtigung der 42. BImSchV

VDI 2047 – Schulungen jetzt unter besonderer Berücksichtigung der 42. BImSchV

Die SYNLAB Akademie hat innerhalb der Vorgaben des VDI den Schulungsblock „Maßgebende Gesetze, Vorschriften und weitere technische Regeln“  grundlegend überarbeitet und bietet nun für Verdunstungskühlanlagen die entsprechende VDI 2047-Schulung mit eingehender Betrachtung der 42. BImSchV an, um die Betreiber über all das zu informieren was erforderlich ist, um der Verordnung Genüge zu tun.

Nähere Informationen und das SYNLAB Schulungs- und Seminarangebot finden Sie hier!

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Die 42. BImSchV für Verdunstungskühlanlagen, Kühltürme und Nassabscheider ist in Kraft getreten

Die 42. BImSchV für Verdunstungskühlanlagen, Kühltürme und Nassabscheider ist in Kraft getreten

Am 19. August 2017 ist die 42. BImSchV in Kraft getreten. Für Betreiber von Verdunstungskühlanlagen, Kühltürmen und Nassabscheidern resultieren daraus zahlreiche Verpflichtungen. Nachfolgend eine kurze Auflistung dessen, was prioritär umzusetzen ist, um den Erfordernissen der Verordnung Genüge zu tun:

  • Gemäß § 3 Allgemeine Anforderungen haben Betreiber einer bestehenden Anlage, für die bei Inkrafttreten dieser Verordnung noch keine Laboruntersuchung durchgeführt wurde, diese bis zum 16. September 2017 durchführen zu lassen.

  • Gemäß § 4 ist nach Inbetriebnahme oder Wiederinbetriebnahme der Referenzwert des Nutzwassers aus mindestens sechs aufeinanderfolgenden Laboruntersuchungen auf den Parameter allgemeine Koloniezahl zu bestimmen. Bis zur möglichen Bestimmung des Referenzwertes ist der Wert von 10.000 KBE/ml als Referenzwert heranzuziehen. Der Betreiber kann auch erklären auf die Bestimmung des Referenzwertes zu verzichten. 

  • Die Verordnung legt dem  Betreiber etliche Dokumentationspflichten auf. Dazu ist ein Betriebstagebuch zu erstellen und zu führen.

  • Bei Überschreitung von Prüfwerten oder gar Maßnahmenwerten hinsichtlich der Legionellenbelastung des Nutzwassers hat der Betreiber etliche Maßnahmen durchzuführen und Informationspflichten zu erfüllen.

  • Meldepflichten: Neuanlagen sind spätestens einen Monat nach der Erstbefüllung bei der zuständigen Behörde anzuzeigen. Betreiber von Bestandsanlagen haben diese spätestens einen Monat nach dem 19. Juli 2018 der zuständigen Behörde anzuzeigen.

  • Änderungen an der Anlage, Anlagenstilllegung oder Betreiberwechsel sind ebenfalls der zuständigen Behörde anzuzeigen.

  • Für die Erstüberprüfung der Anlagen gemäß §14 durch einen ö.b.u.v. Sachverständigen oder einer akkreditierten Hygieneinspektionsstelle hat der Betreiber (je nach Datum der Erstinbetriebnahme seiner Anlage) noch etwas Zeit

Für Fragen zur Umsetzung der 42. BImSchV stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier!

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Update - Labor News: Fipronil auch in verarbeiteten Ei-Produkten

Update - Labor News: Fipronil auch in verarbeiteten Ei-Produkten

Ende Juli (News v. 03.08.2017) wurden nicht zulässige Funde des Insektizids Fipronil in Eiern aus Belgien und den Niederlanden öffentlich.

Nachdem in der Folge in zahlreichen weiteren Ländern einschließlich Deutschland mit Fipronil belastete Eier gefunden wurden, rücken nun auch verstärkt verarbeitete Eiprodukte wie z.B. Mayonnaise, Nudeln oder Backwaren in den Fokus. Erste Rückrufe, z.B. von Feinkostsalaten, gab es bereits Anfang August.

Für verarbeitete, eihaltige Produkte ist gemäß der Verordnung (EG) 396/2005 für Pestizidrückstände in Lebens- und Futtermitteln kein spezieller Grenzwert für Fipronil festgelegt. Zur Bewertung der Verkehrsfähigkeit wird daher der Grenzwert von 0,005 mg/kg für die zur Herstellung eingesetzten unverarbeiteten Hühnereier herangezogen. Um von gemessenen Fipronil-Analysenwerten in verarbeiteten Produkten auf den ursprünglichen Fipronil-Gehalt im unverarbeiteten Ei schließen zu können, werden sogenannte Verarbeitungsfaktoren berücksichtigt, die sich aus den Herstellungsprozessen ableiten. Dies berücksichtigt z.B. Anreicherung von Fipronil durch Trocknung bei der Herstellung von Eipulver oder Verdünnung durch die Verwendung belasteter Eier als Zutat. Durch Kochen oder Braten (bis zu 120 °C über 20 min) wird Fipronil nach derzeitigem Kenntnisstand nicht abgebaut.

Durch die Verwendung von Verarbeitungsfaktoren kann der Fipronil-Gehalt in unverarbeiteten Eiern nur grob abgeschätzt werden. Für eine abschließende rechtssichere Bewertung ist die direkte Untersuchung der verwendeten, unverarbeiteten Eier erforderlich. Es wird daher eine interne Wareneingangskontrolle aller Eier vor der Verarbeitung empfohlen.

Wird in der Fertigware kein Fipronil nachgewiesen ist diese verkehrsfähig (Artikel 18 Absatz 1 und Artikel 20 Absatz I der Verordnung (EG) 396/2005).

Unser Analytikservice:

Die SYNLAB Umweltinstitut GmbH bietet die entsprechende Analytik für Fipronil und den relevanten Sulfonmetaboliten (MB46136) mittels LC-MS/MS an.
Unsere Analytik erfolgt nach akkreditierten Methoden und erfüllt damit alle gängigen Anforderungen.

Wir beraten Sie gern zur Probenahme und zum für Sie notwendigen Analyseumfang.

Die Probenmenge beträgt je nach Lebensmittel mindestens:

  • 12 Hühnereier (pro Lot)
  • 500 g Fleisch
  • 500 g verarbeitetes, eihaltiges Produkt

Weitere Informationen zur Analytik von Pflanzenschutzmitteln finden Sie hier!

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ISO 17025 Akkreditierung für Medizinprodukte

ISO 17025 Akkreditierung für Medizinprodukte

Das SYNLAB pharma institute hat nun auch die ISO 17025 Akkreditierung als Prüflabor für Zytotoxizitätsanalysen gemäß ISO 10993 und den LAL Test (Endotoxin-Nachweis) an Medizinprodukten.  

Dies ist ein weiterer wichtiger Baustein für die hoch-qualitative Analytik im Rahmen der Produkt-Registrierung und für das Monitoring der Produktionsprozesse. Unsere Kunden erhalten zudem Unterstützung bei der Implementierung der passenden Analysestrategie. Somit bieten wir nun folgende Biokompatibilitäts-Analytik entsprechend GMP, GLP und ISO 17025 (entsprechend ISO 10993) an:

  • Chemische Charakterisierung von Werkstoffen
  • Prüfung auf Gentoxizität
  • Prüfung auf Wechselwirkung mit Blut (Hämokompatibilität)
  • Prüfung auf in-vitro Zytotoxizität
  • Prüfung auf lokale Effekte nach Implantation
  • Prüfung auf Irritation und Hautsensibilisierung
  • Nachweis von Endotoxinen (LAL-Test)
  • Nachweis von Abbauprodukten

Außerdem werden Extractables and Leachables (E&L) Analysen angeboten um Medizinprodukte oder Verpackungsmaterialien auf organische oder anorganische Verunreinigungen zu prüfen, sowie Alterungs-Studien. Zudem werden mikrobiologische Untersuchungen für die Kontrolle der Produktion als auch des Produktionsumfeldes angeboten.

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Rückruf von Fipronil-belasteten Eiern aus den Niederlanden und Belgien - Labor News

Rückruf von Fipronil-belasteten Eiern aus den Niederlanden und Belgien - Labor News

Betroffene Chargen landen auch im deutschen Handel

Die belgische Bundesagentur für Lebensmittelsicherheit (FAVV) und die niederländische Behörde für Lebensmittelsicherheit (NVWA) haben Eier von verschiedenen Geflügelhöfen für die Vermarktung gestoppt.

Grund ist die nachweisliche Belastung mit dem Insektizidwirkstoff Fipronil.

Laut den zuständigen Behörden in Deutschland gelangten rund 2,9 Millionen Eier nach Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Diese sind bereits zum Teil im Handel und verkauft worden. Der Rückruf wurde gestartet.

Mehr zu den möglichen Ursachen sowie zur Stellungnahme des Bundesinstituts für Risikobewertung erfahren Sie hier!

Weitere Hintergründe finden Sie in der vollständigen Stellungnahme des BfRs. Außerdem hat das Bundesinstitut aus aktuellen Anlass Fragen und Antworten zu Fipronilgehalten in Lebensmitteln tierischen Ursprungs zusammengestellt.

Unsere Labordienstleistungen

Das SYNLAB Umweltinstitut bietet die entsprechende Analytik für Fipronil und den relevanten Sulfonmetaboliten (MB46136) mittels LC-MS/MS an. Wir erstellen Ihnen gern ein Angebot und garantieren eine zügige und kompetente Bearbeitung Ihrer Proben.

Die Probenmenge beträgt je nach Lebensmittel:

  • 12 Hühnereier
  • 500 g Fleisch

Bei Fragen helfen Ihnen unsere Experten gern weiter!
Weitere Informationen zur Analytik von Pflanzenschutzmitteln finden Sie hier!

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Beide Labore des SYNLAB Lebensmittelinstituts bestehen den QS Laborkompetenztest Frühjahr 2017

Beide Labore des SYNLAB Lebensmittelinstituts bestehen den QS Laborkompetenztest Frühjahr 2017

Die beiden für das QS Rückstandsmonitoring Obst Gemüse Kartoffeln zugelassenen Labore des SYNLAB Lebensmittelinstituts in Stuttgart  und Jena haben erfolgreich am QS Laborkompetenztest Frühjahr 2017 teilgenommen.

Die zu untersuchende Wirsingprobe im aktuellen QS Laborkompetenztest stellte eine große Herausforderung für die Rückstandslabore dar. Dies macht sich auch an der Durchfallquote von 40% für das von den SYNLAB Laboren untersuchte Material A bemerkbar.

Die Wirsingprobe war mit 11 praxisrelevanten Pflanzenschutzmitteln in einem Konzentrationsbereich von 26 – 3000 µg/kg versehen worden. Neben der üblichen Multimethode musste die Probe zusätzlich auch mit Einzelmethoden auf Chlorat und Perchlorat untersucht werden. Außerdem lagen besondere Augenmerke auf Pestizid-Abbauprodukten (Spirotetramat-monohydroxy) und komplexen Rückstandsdefinitionen (Fluazifop-P (Summe aller Isomerbestandteile von Fluazifop, seinen Estern und seinen Konjugaten, ausgedrückt als Fluazifop)), die für eine rechtssichere Bewertung von Analysenbefunden unerlässlich sind.

Die besonders große Kompetenz des SYNLAB-Lebensmittelinstituts in der Rückstandsanalytik wird dadurch belegt, dass beide Labore im Bewertungssystem der QS Fachgesellschaft Obst-Gemüse-Kartoffeln GmbH weiterhin die maximal mögliche Punktzahl von 10 vorweisen.

In der Analytik von Pflanzenschutzmitteln sind die Standorte des SYNLAB Lebensmittelinstituts für folgende Monitoringprogramme zugelassen:

  • QS Rückstandsmonitoring Obst Gemüse Kartoffeln
  • Fruitmonitoring (EDEKA, Globus, Rewe, Metro etc.)
  • BNN-Monitoring für Bio-Obst und Bio-Gemüse
  • Freshpoint des Deutschen Fruchthandelsverbandes e.V. (DFHV)
  • GMP+ (Niederlande)
  • Pastus+ (Österreich)
  • Untersuchungsring Baden-Württemberg BW

Weitere Informationen zur Analytik von Rückständen und Kontaminanten durch das SYNLAB Lebensmittelinstitut finden Sie hier.

Zertifizierungen:

 

 

 

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SYNLAB übernimmt Analytical Services Dr. Nussbaum

SYNLAB übernimmt Analytical Services Dr. Nussbaum

München, 4. Juli 2017 – SYNLAB, Europas führender Anbieter für medizinische Diagnostik, übernimmt Analytical Services Dr. Nussbaum mit Sitz in Aachen, einen Labordienstleister für die Pharma- und Biotechnologie-Industrie. SYNLAB erweitert dadurch seinen Kundenstamm und nutzt seine breite Expertise im Bereich klinischer Studien, um seine Dienstleistungsangebote in diesen Branchen weiter zu ergänzen.

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Verbot für

Verbot für "Tofubutter" und Co.

Rein pflanzliche Lebensmittel dürfen nicht unter der Bezeichnung „Milch", „Butter" oder „Käse" verkauft werden - „Vegetarisches Schnitzel" aber zulässig.

In einem Grundsatzurteil hat der Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) am 14.06.2017 entschieden, dass die Bezeichnung „Milch" ausschließlich Milch tierischen Ursprungs vorbehalten ist. Entsprechendes gilt für Bezeichnungen wie „Rahm", „Sahne", „Butter", „Käse" oder „Joghurt", die ausschließlich für Produkte aus Milch tierischen Ursprungs verwendet werden dürfen.

Laut aktuellem Urteil können vegetarische oder vegane Lebensmittel auch dann nicht unter den genannten Bezeichnungen vermarktet werden, wenn klarstellende oder beschreibende Zusätze auf den pflanzlichen Ursprung des entsprechenden Produktes hinweisen. So sind z.B. auch „Tofubutter", „Pflanzenkäse" oder ähnliche Bezeichnungen verboten.

Der EuGH bezieht sich auf die Verordnung (EU) Nr. 1308/2013 und weist darauf hin, dass das Verbot nicht für vegetarische oder vegane Fleisch- oder Fisch-Alternativprodukte gilt. Anders als bei Milcherzeugnissen liegen bei Fleischerzeugnissen keine Unionsvorschriften zum Bezeichnungsschutz vor. Demnach bleibt die Vermarktung von „vegetarischen Schnitzeln" und ähnlichen Produkten nach wie vor zulässig.

Das vollständige Urteil des EuGH finden Sie hier:
http://curia.europa.eu/juris/documents.jsf?num=C-422/16

Für die richtige Kennzeichnung von Lebensmitteln unterstützt Sie das SYNLAB Lebensmittelinstitut u.a. mit folgenden Dienstleistungen:

Bitte kontaktieren Sie uns. Unsere Experten helfen Ihnen gerne.
https://www.institute.synlab.de/kontaktieren-sie-uns

 

 

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Weihnachtsspende 2016 an HUMOR HILFT HEILEN

Weihnachtsspende 2016 an HUMOR HILFT HEILEN

Anstelle von Geschenken hat die SYNLAB Umweltinstitut GmbH erneut einen großzügigen Betrag an die Stiftung HUMOR HILFT HEILEN gespendet. Die Vielfalt der Arbeit von HUMOR HILFT HEILEN haben die Geschäftsleitung des SYNLAB Umweltinstituts besonders überzeugt und auch bei den Kunden und Mitarbeitern fand die Idee breite Zustimmung.

Mehr Infos zu der Stiftung unter: http://www.humorhilftheilen.de

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SYNLAB übernimmt FOOD GmbH

SYNLAB übernimmt FOOD GmbH

Weiterer Ausbau des Leistungsspektrums im Bereich Lebensmittel- und Futtermittelanalytik

Jena, den 01.10.2016

Bei der Food GmbH wurde die Gesellschafter-Nachfolge geregelt. Per 01.10.2016 steigt mit der Augsburger SYNLAB-Gruppe ein führender Labordiagnostik-Anbieter beim Jenaer Unternehmen ein. Der Standort Jena gewinnt dadurch innerhalb des Labornetzwerkes der SYNLAB weiter an Bedeutung.
Die vollständige Pressmitteilung finden Sie in der PDF

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SYNLAB übernimmt Jena Food GmbH

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Dr. Christoph Mahnke neuer CEO und Geschäftsführer von SYNLAB Deutschland

Dr. Christoph Mahnke neuer CEO und Geschäftsführer von SYNLAB Deutschland

Augsburg, 08.06.2016 - Dr. Christoph Mahnke übernimmt ab dem 1. Oktober 2016 die Position des CEO und Geschäftsführers der SYNLAB Holding Deutschland GmbH, dem Deutschlandgeschäft des größten europäischen Labordienstleisters SYNLAB.

„Wir freuen uns, dass wir mit Dr. Mahnke einen Experten gewinnen konnten, der über umfangreiche Erfahrungen in der Gesundheitsbranche verfügt“, sagte Dr. Bartl Wimmer, CEO der SYNLAB Gruppe. „Wir sind überzeugt, gemeinsam das Wachstum von SYNLAB in Deutschland erfolgreich voranzutreiben“, so Dr. Wimmer weiter. 

Dr. Mahnke leitet seit 2007 als einer von drei Geschäftsführern die Asklepios Kliniken in Hamburg mit 14.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von 1,2 Mrd. EUR und war zuvor als Geschäftsführer der Schön Kliniken in Hamburg tätig. Zuvor arbeitete er fünf Jahre bei der internationalen Managementberatung Boston Consulting Group mit einem Schwerpunkt auf dem Gesundheitswesen, unter anderem für Unternehmen aus den Bereichen Diagnostik, Pharma und Biotech sowie für Krankenkassen. 

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Pressemitteilung

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