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Genotypisierung beim Schaf


Scrapie

Scrapie gehört wie BSE zu einer Gruppe langsamer, übertragbarer und tödlich verlaufender Erkrankungen des Gehirns. Verursacher sind krankhaft veränderte Proteine (Prionen), die zu Schädigungen der Nervenzellen führen. Die Übertragung erfolgt z. B. über kontaminiertes Wasser oder Futter (auch Weiden). 

Zur Einschätzung des Scrapie-Risikos wird anhand der DNA aus einer Blutprobe der Genotyp bestimmt. Bestimmte Mutationen im Prionen-Gen des Schafes (ovines PrPc) erhöhen das Risiko einer Erkrankung.

Die Einteilung der Genotypen erfolgt in 5 Risikogruppen (G1-G5). Die Gruppe G1 ist nahezu resistent gegen eine Scrapieerkrankung und birgt auch für die Nachkommengenerationen kein Risiko. Ab der Gruppe G3 besteht ein erhöhtes Risiko für das Einzeltier.

Die Kenntnis über den Scrapie-Genotyp ist für die Züchtung von Schafen essentiell.



Spider Lamb Syndrom (SLS)

Das Spider Lamb Syndrom (SLS) ruft Skelettdeformationen bei Lämmern hervor. Ursache ist ein Gendefekt, den das Lamm sowohl von der Mutter als auch vom Vater vererbt bekommen hat. Ein Schaf mit nur einem defekten Gen ist gesund, aber Überträger der Krankheit. Seine Nachkommen können an SLS erkranken.

Für die Züchtung ist die Kenntnis über den SLS-Genotyp empfehlenswert. 
Geeignetes Probenmaterial sind EDTA-Blut oder Ohrgewebeproben.

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Neuigkeiten & Veranstaltungen

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EFSA warnt vor zunehmenden Listeria-Infektionen bei gefährdeten Gruppen durch verzehrfertige Lebensmittel

Am 24. Januar 2018 veröffentlichte die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) ihr Gutachten zur Kontamination von verzehrfertigen Lebensmitteln mit Listeria monocytogenes und dem damit verbundenen Risiko für die Gesundheit der Bevölkerung in der EU.

Weiter Informationen erhalten Sie hier.

Feb 06, 2018 | LebensmittelinstitutWeiter
Pflanzenschutzmittel in Lebensmitteln? – BVL-Bericht zieht ein positives Fazit

Der aktuelle Bericht des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) über „Pflanzenschutzmittelrückstände in Lebensmitteln“ für das Jahr 2016 bestätigt die gute Qualität der Lebensmittel in Deutschland.

In den Bericht gingen die Ergebnisse von knapp 20.000 Lebensmittelproben pflanzlichen und tierischen Ursprungs ein. Davon wurden ca. 6.000 Proben zufällig ausgewählt. Alle anderen Proben wurden risikoorientiert gezogen. Das heißt, Produktgruppen, die in den vergangenen Jahren auffällig häufig mit Pestiziden belastet waren, wurden gezielt beprobt.

Obst und Gemüse wurde am häufigsten untersucht und wiesen im Mittel sehr gute Ergebnisse auf. 33,1% der Proben hatten gar keine quantifizierbaren Rückstände und nur 1,4% der untersuchten Proben wiesen Rückstände auf, die von der Lebensmittelüberwachung auch beanstandet wurden.

Bei häufig verzehrten Lebensmitteln wie Äpfeln, Bananen, Karotten und Kartoffeln wurden wie in den vergangenen Jahren auch kaum oder gar keine Überschreitungen der Rückstandshöchstgehalte festgestellt.

Betrachtet man die Herkunft der untersuchten Proben, traten nur bei 1,7% aller Erzeugnisse aus Deutschland und bei 1,6% aller Erzeugnisse aus den EU-Ländern Grenzwertüberschreitungen auf. Produkte aus Drittländern überschritten mit 6,3% deutlich häufiger die Grenzwerte.

Negativ fielen exotische Obst- und Gemüsesorten, wie Mangos, Grapefruit, Ananas und Paprika, mit Beanstandungsquoten von bis zu 3,4% auf. Aber auch frische Kräuter, wilde Pilze und Johannisbeeren zeigten überdurchschnittliche Beanstandungsquoten zwischen 3,7% und 6,0%.

Die häufigsten Überschreitungen der Rückstandshöchstgehalte wurden bei Kupfer, Fosetyl/Phosphonsäure, Quecksilber und Acetamiprid gefunden.

Rückstände chemischer Verbindungen können nicht nur während der Produktion ins das Lebensmittel gelangen, auch Verarbeitungsschritte wie Wasch- und Desinfektionsvorgänge können zur Kontamination führen. Insbesondere fallen Verbindungen wie Chlorat und Quartäre Ammoniumverbindungen (Didecyldimethyammoniumchlorid (DDAC) und Benzalkoniumchlorid (BAC)) auf.

Die Untersuchungen auf Rückstände und Kontaminanten belegen erwartungsgemäß auch die generell deutlich bessere Rückstandssituation bei Erzeugnissen aus ökologischem Anbau.

Für Fragen zum Nachweis von Rückständen und Kontaminanten in Lebensmitteln stehen Ihnen unsere Experten gern zur Verfügung. Schreiben Sie uns unter: lebensmittel@synlab.com

Die SYNLAB Lebensmittelinstitute bieten Ihnen umfassende Dienstleistungen zum Nachweis von Rückständen und Kontaminanten an:

Rückstände:

  • Pflanzenschutzmittel (mittels Multimethode)

  • Pflanzenschutzmittel (mittels Einzelmethoden), z.B. Glyphosat

  • Arzneimittel von veterinärmedizinischen Behandlungen

  • Lösungsmittelrückstände (z.B. Dichlormethan, n-Hexan)

Kontaminanten:

  • Mykotoxine durch Schimmelpilzbelastung

  • Dioxine und polychlorierte Biphenyle (PCB)

  • Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)

  • Schwermetalle wie z.B. Blei, Cadmium, Quecksilber oder Arsen

  • Nitrat aus pflanzlichen Rohstoffen

  • Acrylamid aus erhitzten Lebensmitteln

  • Melamin aus belasteten Lebensmittel- und Futtermittelrohstoffen

  • 3-MCPD / 3-MCPD-Ester aus Veredelungsprozessen

  • Mineralölkohlenwasserstoffe (MOSH/MOAH) aus Verpackungen

  • Aromatische Kohlenwasserstoffe wie BTEX bzw. Benzol, Toluol, Ethylbenzol, Xylole und Styrol

  • Leichtflüchtige halogenierte Kohlenwasserstoffe (LHKW)

  • Zinnorganische Verbindungen

  • polybromierte Diphenylether (Flammschutzmittel)

  • polyfluorierte Tenside (PFT) aus Löschschaum

  • chlorierte Naphthaline

  • Chlorbenzen

  • Algentoxine (Microcystine)

Unsere Labore arbeiten kontinuierlich an der Weiterentwicklung von analytischen Nachweismethoden. Unser Analysenspektrum ist daher immer auf dem neuesten Stand. Das ermöglicht unseren Kunden schnell und unkompliziert auf aktuelle Geschehnisse reagieren zu können.

 

Jan 22, 2018 | LebensmittelinstitutWeiter
Untersuchung auf Campylobacter spp. ab 01.01.2018 verpflichtend

Ziel: Deutliche Reduzierung der Krankheitsfälle

Kontrolle von Campylobacter spp. auf Geflügelschlachtkörpern

Ab dem 01.01.2018 gilt für Campylobacter spp. ein neues Prozesshygienekriterium von maximal 1000 KBE/g auf Schlachtkörpern von Masthähnchen. Festgelegt wurde dies in der Verordnung (EU) 2017/1495 zur Änderung der Verordnung (EU) 2073/2005.

Das SYNLAB Lebensmittelinstitut Jena prüft die Geflügelschlachtproben gemäß der neuen EU-Verordnung nach EN ISO 10272-2. Unsere Experten beraten Sie auch umfassend zu den Analysenergebnissen.

Mehr dazu erfahren Sie hier.

Dec 14, 2017 | LebensmittelinstitutWeiter
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