This website uses cookies to improve functionality and performance. With a click on the OK button you are giving implied consent to the use of cookies on this website.
More information
EnglishDeutsch
de
EnglishDeutsch
de
Login Environment Pharma

Polychlorinated biphenyls (PCB) and dioxins

Dioxins

Dioxin is a generic term used for 75 polychlorinated dibenzo-para-dioxins (PCDD) and 135 polychlorinated dibenzofurans (PCDF).

Dioxins are produced as undesirable byproducts of combustion processes in the presence of chlorine.

Dioxins are found in all areas of the environment (soil, air and water). They are long-lived and are difficult to metabolise. Fat-soluble, they proliferate in the food chain, especially in animal products (e.g. fish and eggs).

Certain dioxins (e.g. 2,3,7,8 TCDD) are highly toxic even in minute quantities. Dioxins can be carcinogenic and cause impairments of the immune system, nerve system, reproduction and metabolism.

Polychlorinated biphenyls (PCB)

Unlike dioxins, PCBs were manufactured deliberately. They were used in condensers, hydraulic systems and elsewhere due to their chemical properties. PCBs are now banned in Germany.

But like dioxins, PCBs are encountered everywhere in the environment.

PCBs are fat-soluble and can be absorbed via the skin. They are considered chronically toxic and proliferate in the food chain and the body. The consequences include damage to the immune system, the liver and the skin. As endocrine disrupters, they are suspected of impairing male fertility in humans and animals.

A distinction is made between dioxin-like (dl-PCB) and non-dioxin-like (ndl-PCB).

SYNLAB Service

  • Analysis using high-resolution GC-MS (GC-HRMS)
  • Analysis possible in many matrices, for instance:
    • food
    • fodder
    • farm manure and fermentation substrates
    • compost, soil and sewage sludge
    • water

We regularly participate in inter-laboratory studies to maintain our high quality standards.

Regulations

Regulation (EU) No 1259/2011 (amending Regulation (EC) No 1881/2006) currently defines the maximum contents of dioxins, dioxin-like PCB (dl-PCB) and non-dioxin-like PCB (ndl-PCB) in food. The Contaminant Ordinance (KmV) also applies in Germany; it specifies the maximum contaminant content.

Analysis of six indicator PCBs (PCB 28, 52, 101, 138, 153 and 180) is used to monitor non-dioxin-like PCBs (ndl dioxins).

Regulation (EU) No 277/2012 defines the maximum contents of dioxins and PCBs in fodder.

 

Contact us



News & Events

View All
Neue EU-Öko-Verordnung beschlossen – gültig ab 01.01.2021

Zum zweiten Mal seit Inkrafttreten der ersten EU-Öko-Verordnung 1992 wird das Bio-Recht komplett reformiert. Die Verordnung (EU) 2018/848 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 30. Mai 2018 „über die ökologische/biologische Produktion und die Kennzeichnung von ökologischen/biologischen Erzeugnissen sowie zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 834/2007 des Rates“ tritt am 17.06.2018 in Kraft. Sie wird ab dem 01.01.2021 gelten.

Der Gesetzgeber will damit dem starken Zuwachs des Bio-Angebots Rechnung tragen. So sollen künftig z.B. auch für Bioprodukte aus Nicht-EU-Ländern dieselben strengen Standards gelten wie für Bio-Erzeugnisse aus EU-Ländern. Einheitliche Kontrollverfahren innerhalb der EU sollen Bio-Produkte sicherer und nachvollziehbarer für den Verbraucher machen. Der Einsatz von ökologischem Saatgut soll vereinfacht werden und so zu mehr Vielfalt im ökologischen Ackerbau beitragen.

Bis 2021 muss die neue Verordnung aber noch durch nachgelagerte Rechtsakte komplettiert werden. Diese betreffen Regeln, etwa zu Ställen und Ausläufen für Bio-Tiere, den Listen für Bio-Betriebsmittel oder -Lebensmittelzutaten sowie präzise Anforderungen an die Öko-Kontrolle.

Die aktuelle EU-Öko- Verordnung 2018/848 finden Sie hier.

Unsere Experten stehen Ihnen für Fragen zur Analytik von Bio-Produkten gern zur Verfügung. Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an lebensmittel@synlab.com.

Jun 15, 2018 | Food Continue
DGHM erweitert die Empfehlungen für Rohwürste um den Parameter STEC/VTEC

Im Februar 2018 aktualisierte die Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM) die mikrobiologischen Richt- und Warnwerte. Für Rohwurst wurde erstmalig der Warnwert „nicht nachweisbar in 25g“ für Shigatoxin-produzierende Escherichia coli (STEC) festgelegt. Anwendern dieser Bestimmungen wird somit neuerdings die Untersuchung auf STEC in Rohwürsten nahegelegt. Für roh verzehrtes Rinderhackfleisch wird eine Untersuchung auf STEC bereits länger empfohlen.

Worin liegt der Unterschied zwischen STEC und EHEC?

Bei STEC handelt es sich um bestimmte Stämme des normalerweise harmlosen Darmbakteriums Escherichia coli, die aber durch besondere genetische Voraussetzungen zur Bildung sogenannter Enterotoxine befähigt sind. Diese Giftstoffe heißen „Shiga-like-Toxine 1 und 2“ und können im Verdauungstrakt die Darmblutgefäße schädigen sowie blutigen Durchfall auslösen. Sie sind auch unter der Bezeichnung „Verotoxin 1 und 2“ bekannt – entsprechend werden STEC auch als Verotoxin-produzierende Escherichia coli (VTEC) bezeichnet.

Die hochpathogenen Enterohämorrhagische Escherichia coli (EHEC) unterscheiden sich von anderen STEC/VTEC durch zusätzliche Eigenschaften. Sie können sich beispielsweise an die Zellen der Darmwand anheften und Blutzellen zerstören. Hierdurch kommt es zu Krankheitserscheinungen.

Auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) äußerte sich in einer aktuellen Stellungnahme zu Shigatoxin-bildenden Escherichia coli in Lebensmitteln. Demnach ist die Klassifizierung von STEC-Stämmen durch eine genaue molekularbiologische Charakterisierung möglich. Jedoch ist es aufgrund der Ergebnisse nicht möglich, eine eindeutige Vorhersage zum pathogenen Potential der Bakterien zu machen. Daher sollte jeder STEC-Fund als potenziell krankheitserregend behandelt werden.

Welche Übertragungswege gibt es für STEC und EHEC?

STEC treten vor allem im Darmtrakt von Rindern auf, können aber auch bei anderen Wiederkäuern, darunter Wild, nachgewiesen werden. Neuere Veröffentlichungen deuten zudem auf eine weite Verbreitung von STEC in Schweinebeständen hin. Hauptübertragungsweg bei erwachsenen Personen sind daher kontaminierte Nahrungsmittel. Auch bei korrekter hygienischer Gewinnung von rohen Lebensmitteln tierischen Ursprungs kann eine Übertragung der Erreger nicht ausgeschlossen werden. Als Risikoprodukte für lebensmittelbezogene EHEC-Erkrankungen gelten insbesondere Rohmilch und Rohmilchprodukte, rohe Fleischerzeugnisse sowie roh verzehrtes Hackfleisch. Aber auch Lebensmittel pflanzlichen Ursprungs (z. B. Gemüse, Sprossen, nicht pasteurisierter Saft) können über den Dung landwirtschaftlicher Nutztiere oder über verunreinigtes Wasser mit STEC/VTEC/EHEC kontaminiert sein.

Zusätzliche Übertragungswege sind die Schmierinfektion bei Kontakt mit befallenen Tieren (insbesondere bei Kleinkindern) und eine Übertragung zwischen Personen (bei bestehenden Vorerkrankungen).

STEC-Schnellanalytik bei SYNLAB

Die SYNLAB Analytics & Services Germany GmbH ermöglicht die Untersuchung von Lebensmittelproben auf STEC entsprechend DIN CEN ISO/TS 13136. Das hierbei verwendete PCR-Verfahren kann innerhalb 24h Aufschluss darüber liefern, ob genetisches Material von STEC-Keimen in der Untersuchungsprobe vorliegt. Dies erfolgt durch den Nachweis der stx-Gene (verantwortlich für die Bildung der Shiga-like-Toxine 1 und 2).

Bei Bedarf kann nachfolgend eine zusätzliche PCR-Untersuchung auf die Gene eae und hlyA beauftragt werden. Diese Gene sind Marker für die Pathogenität eines STEC-Stammes. Ein Positivbefund sowohl für stx als auch für eae spricht für das Vorliegen eines EHEC-Stammes.

Es wird darauf hingewiesen, dass STEC-positive Befunde z. B. in Rohwürsten einer Labormeldepflicht nach § 44 Abs. 4a LFGB unterliegen.

Kontakt:

Ihre Fragen zum Thema beantworten Ihnen gern unsere Experten aus dem Bereich Mikrobiologie.

E-Mail: lebensmittel@synlab.com
 

May 16, 2018 | Food Continue
Reduction of the presence of acrylamide in food: benchmark levels and mitigation measures established

From 11th April 2018 Commission Regulation (EU) 2017/2158 will take effect in all European countries. This will establish best practice, mitigation measures and benchmark levels for the reduction of the presence of acrylamide in food.

The Regulation sets out practical steps that can be incorporated into food safety management systems (FSMS) based on Hazard Analysis and Critical Control Point (HACCP) principles for certain businesses producing food at greater risk of developing higher levels of acrylamide. The regulation therefore applies directly to businesses producing the following products:

  • French fries, other cut (deep fried) products and sliced potato crisps from fresh potatoes
  • Potato crisps, snacks, crackers and other potato products from potato dough
  • Bread
  • Breakfast cereals (excluding porridge)
  • Fine bakery wares: cookies, biscuits, rusks, cereal bars, scones, cornets, wafers, crumpets and gingerbread, as well as crackers, crisp breads and bread substitutes
  • Coffee: (i) roast coffee; (ii) instant (soluble) coffee
  • Coffee substitutes
  • Baby food and processed cereal-based food intended for infants and young children
  • Food Business Operators will be expected to
  • Be aware of acrylamide as a food safety hazard and have a general understanding of how acrylamide is formed in the food they produce;
  • Take the necessary steps to mitigate acrylamide formation in the food they produce; adopting the relevant measures as part of their food safety management procedures
  • Undertake representative sampling and analysis where appropriate, to monitor the levels of acrylamide in their products as part of their assessment of the mitigation measures
  • Keep appropriate records of the mitigation measures undertaken, together with sampling plans and results of any testing undertaken.


It is not possible to eliminate acrylamide from foods, but actions can be taken to ensure that acrylamide levels are as low as reasonably achievable (the ALARA principle).

The mitigation measures relevant to food businesses are set out in the Annexes to the legislation. The content of these have been drawn from the various codes of practice which have been developed by various sector specific trade bodies who have investigated how to reduce acrylamide in different foods. The application of the relevant acrylamide mitigation measures is not intended to lead to any significant changes in the quality and properties of foods.

Benchmark levels

The current benchmark levels (BMLs) update the previous ones according to Commission Recommendation 2013/647/EU. The benchmark levels are set out in an Annex of the legislation. BMLs are generic performance indicators for the food categories covered by the Regulation. They are not maximum limits and are not intended to be used for enforcement purposes. BMLs are to be used by Food Business Operators to gauge the success of the mitigation measures.

Download the new Benchmark levels for acrylamide here.

More Information about (avoiding) acrylamide

Background information about acrylamide (Source: EFSA)

Acrylamide is a chemical that naturally forms in starchy food products during high-temperature cooking, including frying, baking, roasting and also industrial processing, at +120°C and low moisture. The main chemical process that causes this is known as the Maillard Reaction; it is the same reaction that ‘browns’ food and affects its taste. Acrylamide forms from sugars (fructose, glucose) and amino acids (asparagine) that are naturally present in many foods. Acrylamide is found in products such as potato crisps, French fries, bread, biscuits and coffee. It was first detected in foods in April 2002. Acrylamide also has many non-food industrial uses and is present in tobacco smoke.

Evidence from animal studies shows that acrylamide and its metabolite glycidamide are genotoxic and carcinogenic: they damage DNA and cause cancer. Evidence from human studies that dietary exposure to acrylamide causes cancer is currently limited and inconclusive.

SYNLAB Analytical Services

  • Detection of Acrylamide with state-of-the-art methods (LOD depends on the matrix; up to 10 µg/kg)
  • Quantification of reducing sugars and the amino acid asparagine in raw materials ( i. e. potatoes)
  • SYNLAB fullfills all requirements set by the Commission Regulation (EU) 2017/2158. Our laboratories participate in appropriate proficiency testing schemes and use approved analytical methods for detection and quantification of acrylamide.

For more information: Please contact: food@synlab.com

 

 

Apr 04, 2018 | Food Continue
View All