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Anwendung von Tierartnachweisen

Die Authentifizierungsprüfung entsprechend der Deklaration von Fleischprodukten oder Fertiggerichten stellt eine stetig aktuelle Aufgabe in der Qualitätskontrolle dar. Dabei sind die Anwendungen von Tierartnachweisen vielfältig:

  • Überprüfung vegetarischer und veganer Produkte
  • Überwachung der Tiermehlfreiheit von Futtermitteln
  • Kontrollen im Rahmen von Lebensmittel-Exporten, z. B. in muslimische Länder (Halal) oder nach Indien (kein Rind)
  • Überprüfung von Lebensmittel-Deklarationen, z. B. bei Fertiggerichten, Döner etc.
  • Überprüfung von Futtermittel-Deklarationen, z. B. Heimtierfutter

SYNLAB Labordienstleistungen

Mit Hilfe sensitiver, molekularbiologischer Verfahren können schon geringste Beimischungen tierischer Komponenten nachgewiesen werden. Selbst die Untersuchung komplexer und hoch prozessierter Lebensmittel und Futtermittel ist möglich.

Folgende Tierartnachweise bieten wir momentan an (weitere auf Nachfrage):

Geflügel

  • Ente (allgemein)
  • Mallard-Ente (Anas platyrhynchos)
  • Moschusente (Cairina moschata)
  • Gans
  • Huhn
  • Pute
  • Strauß
  • Wachtel

Landwirtschaftliche Nutztiere

  • Büffel
  • Pferd
  • Rind
  • Schaf
  • Schwein
  • Ziege

Wild

  • Damwild
  • Hase
  • Kaninchen
  • Reh
  • Rotwild

Fische

  • Fischart-Identifizierung (allgemeine Echtheitsprüfung)
  • Thunfisch (z. B. Bonito, Gelbflossenthunfisch)

Allgemeine Nachweise

  • tierische Bestandteile (bei vegetarischen Produkten)
  • Wiederkäuer

Weitere Tierarten

  • Känguru

Nachweismethoden

Unsere Tierartnachweise beruhen auf hochsensitiven, molekularbiologischen Verfahren:

  • Real-Time PCR (qPCR): Hier weisen wir Tierart-spezifische DNA-Abschnitte nach
  • ELISA: Selbst in hoch-prozessierten Lebens-und Futtermitteln können noch Tierart-spezifische Proteine nachgewiesen werden
  • DNA-Sequenzierung: Es erfolgt der Tierartnachweis durch die Amplifikation mitochondrialer DNA-Abschnitte und die anschließende Bestimmung der Nukleotidabfolge

Zur Sicherung unserer hohen Qualitätsstandards nehmen wir regelmäßig an Laborvergleichsuntersuchungen teil.

Probenmaterial

Es können praktisch alle Lebensmittel und Futtermittel untersucht werden, unabhängig vom Grad der Prozessierung:

  • gebrauchsfertige Lebensmittel
  • rohe Lebensmittel
  • hochprozessierte Lebensmittel
  • Lebensmittelzutaten
  • gebrauchsfertige Futtermittel/Heimtierfuttermittel
  • Rohstoffe und Zutaten für die Futtermittelproduktion

Die erforderliche Probenmenge hängt von der Art und Homogenität der Probe ab. Entscheidend ist die gesicherte Repräsentativität der verwendeten Probe für das gesamte zu untersuchende Produkt.

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Neuigkeiten & Veranstaltungen

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EFSA warnt vor zunehmenden Listeria-Infektionen bei gefährdeten Gruppen durch verzehrfertige Lebensmittel

Am 24. Januar 2018 veröffentlichte die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) ihr Gutachten zur Kontamination von verzehrfertigen Lebensmitteln mit Listeria monocytogenes und dem damit verbundenen Risiko für die Gesundheit der Bevölkerung in der EU.

Weiter Informationen erhalten Sie hier.

Feb 06, 2018 | LebensmittelinstitutWeiter
Pflanzenschutzmittel in Lebensmitteln? – BVL-Bericht zieht ein positives Fazit

Der aktuelle Bericht des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) über „Pflanzenschutzmittelrückstände in Lebensmitteln“ für das Jahr 2016 bestätigt die gute Qualität der Lebensmittel in Deutschland.

In den Bericht gingen die Ergebnisse von knapp 20.000 Lebensmittelproben pflanzlichen und tierischen Ursprungs ein. Davon wurden ca. 6.000 Proben zufällig ausgewählt. Alle anderen Proben wurden risikoorientiert gezogen. Das heißt, Produktgruppen, die in den vergangenen Jahren auffällig häufig mit Pestiziden belastet waren, wurden gezielt beprobt.

Obst und Gemüse wurde am häufigsten untersucht und wiesen im Mittel sehr gute Ergebnisse auf. 33,1% der Proben hatten gar keine quantifizierbaren Rückstände und nur 1,4% der untersuchten Proben wiesen Rückstände auf, die von der Lebensmittelüberwachung auch beanstandet wurden.

Bei häufig verzehrten Lebensmitteln wie Äpfeln, Bananen, Karotten und Kartoffeln wurden wie in den vergangenen Jahren auch kaum oder gar keine Überschreitungen der Rückstandshöchstgehalte festgestellt.

Betrachtet man die Herkunft der untersuchten Proben, traten nur bei 1,7% aller Erzeugnisse aus Deutschland und bei 1,6% aller Erzeugnisse aus den EU-Ländern Grenzwertüberschreitungen auf. Produkte aus Drittländern überschritten mit 6,3% deutlich häufiger die Grenzwerte.

Negativ fielen exotische Obst- und Gemüsesorten, wie Mangos, Grapefruit, Ananas und Paprika, mit Beanstandungsquoten von bis zu 3,4% auf. Aber auch frische Kräuter, wilde Pilze und Johannisbeeren zeigten überdurchschnittliche Beanstandungsquoten zwischen 3,7% und 6,0%.

Die häufigsten Überschreitungen der Rückstandshöchstgehalte wurden bei Kupfer, Fosetyl/Phosphonsäure, Quecksilber und Acetamiprid gefunden.

Rückstände chemischer Verbindungen können nicht nur während der Produktion ins das Lebensmittel gelangen, auch Verarbeitungsschritte wie Wasch- und Desinfektionsvorgänge können zur Kontamination führen. Insbesondere fallen Verbindungen wie Chlorat und Quartäre Ammoniumverbindungen (Didecyldimethyammoniumchlorid (DDAC) und Benzalkoniumchlorid (BAC)) auf.

Die Untersuchungen auf Rückstände und Kontaminanten belegen erwartungsgemäß auch die generell deutlich bessere Rückstandssituation bei Erzeugnissen aus ökologischem Anbau.

Für Fragen zum Nachweis von Rückständen und Kontaminanten in Lebensmitteln stehen Ihnen unsere Experten gern zur Verfügung. Schreiben Sie uns unter: lebensmittel@synlab.com

Die SYNLAB Lebensmittelinstitute bieten Ihnen umfassende Dienstleistungen zum Nachweis von Rückständen und Kontaminanten an:

Rückstände:

  • Pflanzenschutzmittel (mittels Multimethode)

  • Pflanzenschutzmittel (mittels Einzelmethoden), z.B. Glyphosat

  • Arzneimittel von veterinärmedizinischen Behandlungen

  • Lösungsmittelrückstände (z.B. Dichlormethan, n-Hexan)

Kontaminanten:

  • Mykotoxine durch Schimmelpilzbelastung

  • Dioxine und polychlorierte Biphenyle (PCB)

  • Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)

  • Schwermetalle wie z.B. Blei, Cadmium, Quecksilber oder Arsen

  • Nitrat aus pflanzlichen Rohstoffen

  • Acrylamid aus erhitzten Lebensmitteln

  • Melamin aus belasteten Lebensmittel- und Futtermittelrohstoffen

  • 3-MCPD / 3-MCPD-Ester aus Veredelungsprozessen

  • Mineralölkohlenwasserstoffe (MOSH/MOAH) aus Verpackungen

  • Aromatische Kohlenwasserstoffe wie BTEX bzw. Benzol, Toluol, Ethylbenzol, Xylole und Styrol

  • Leichtflüchtige halogenierte Kohlenwasserstoffe (LHKW)

  • Zinnorganische Verbindungen

  • polybromierte Diphenylether (Flammschutzmittel)

  • polyfluorierte Tenside (PFT) aus Löschschaum

  • chlorierte Naphthaline

  • Chlorbenzen

  • Algentoxine (Microcystine)

Unsere Labore arbeiten kontinuierlich an der Weiterentwicklung von analytischen Nachweismethoden. Unser Analysenspektrum ist daher immer auf dem neuesten Stand. Das ermöglicht unseren Kunden schnell und unkompliziert auf aktuelle Geschehnisse reagieren zu können.

 

Jan 22, 2018 | LebensmittelinstitutWeiter
Untersuchung auf Campylobacter spp. ab 01.01.2018 verpflichtend

Ziel: Deutliche Reduzierung der Krankheitsfälle

Kontrolle von Campylobacter spp. auf Geflügelschlachtkörpern

Ab dem 01.01.2018 gilt für Campylobacter spp. ein neues Prozesshygienekriterium von maximal 1000 KBE/g auf Schlachtkörpern von Masthähnchen. Festgelegt wurde dies in der Verordnung (EU) 2017/1495 zur Änderung der Verordnung (EU) 2073/2005.

Das SYNLAB Lebensmittelinstitut Jena prüft die Geflügelschlachtproben gemäß der neuen EU-Verordnung nach EN ISO 10272-2. Unsere Experten beraten Sie auch umfassend zu den Analysenergebnissen.

Mehr dazu erfahren Sie hier.

Dec 14, 2017 | LebensmittelinstitutWeiter
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